Durchbruch in der Krebsforschung: Wissenschaftler entwickeln System, das Krebszellen zur Selbstzerstörung bringt
Wissenschaftlern ist ein bedeutender Schritt gelungen, der die Behandlung von Krebszellen erleichtern könnte. Es wurde ein System entwickelt, das Krebszellen dazu bringt, sich selbst zu zerstören. Es heißt, dass zwar alternative Medikamente in der Krebstherapie existieren, diese jedoch möglicherweise keine Wirkung auf den Tumor haben.
Wissenschaftler haben eine bedeutende Arbeit geleistet, die die Behandlung von Krebszellen erleichtern könnte. Es wurde ein System entwickelt, das Krebszellen dazu bringt, sich selbst zu zerstören.
Wie Emre Ömer Zehir von Webtekno berichtet, gibt es zwar verschiedene Arten von Medikamenten in der Krebstherapie, doch wenn es darum geht, Tumore zu beeinflussen, ist die Wirkung der Medikamente oft begrenzt. Einer der Gründe hierfür ist, dass die Medikamente die Krebszellen, die sich im Inneren der Tumore ansammeln und konzentrieren, nicht erreichen können. Die von den Wissenschaftlern entdeckte neue Methode löst die "Selbstzerstörungsknöpfe" der Krebszellen aus und schlägt so Lücken in die äußere Hülle der Tumore.
Fas, ein Rezeptor, der in allen Zellen vorhanden ist, sorgt dafür, dass sich Zellen unter bestimmten Bedingungen selbst zerstören. Damit dieser Prozess eingeleitet werden kann, müssen die Fas-Rezeptoren mit den richtigen Antikörpern ausgelöst werden. Mit anderen Worten: Eine Zelle zu eliminieren, gleicht eher dem Einstecken und Drehen des richtigen Schlüssels, als nur den richtigen Knopf zu drücken.
Forscher der University of California, Davis und der Indiana University konzentrierten sich auf Fas-Rezeptoren, die zuvor als "eine Struktur, deren Wert in der Krebstherapie nicht vollständig verstanden wurde" angesehen wurden. Trotz früherer Forschungen zu Fas hatte bisher keine davon die klinische Testphase erreicht.
FRÜHER GESCHEITERT
In ihren kürzlich durchgeführten Studien an Mausmodellen und menschlichen Zellen identifizierten die Forscher, welche Antikörper an die Fas-Rezeptoren binden und die Zerstörung der Zellen auslösen. Trotz Studien, die zuvor als gescheitert galten, konnten die Forscher aufzeigen, welche Antikörper an bestimmte Teile der Rezeptoren, die sogenannten Epitope, binden können. Der Hauptautor der Studie, Jogender Tushir-Smith, erklärte, dass diese Entdeckung zeige, dass therapeutische Behandlungen bei Tumoren möglich sein könnten.
KANN KREBS BEKÄMPFEN
Wenn die Gefäßstrukturen, die das Immunsystem ausschließen, oder die nach außen abgeschlossenen festen Zellen, die zum Begriff "kalter Tumor" führen, zerstört werden, könnten Krebstherapien wie CAR-T durchgeführt werden. Es wurde festgestellt, dass speziell entwickelte Antikörper und Antigene, die normalerweise wirkungslos bleiben, weil die erkrankte Zelle nicht erreicht werden kann, durch die von den Fas-zielenden Antikörpern geschaffenen Lücken gelangen und den Krebs bekämpfen können.
In den durchgeführten Studien gelang es den Forschern, zwei Antikörper zu produzieren, die "außerordentlich effektiv" sind. Diese Antikörper lösten bei Zellen vieler Krebsarten, wie etwa Eierstockkrebs, erfolgreich die Selbstzerstörung aus. Die Forscher, die zwei kritische Teile des Fas-Rezeptors identifizierten, geben an, dass diese in Zukunft eine wichtige Rolle bei der Medikamentenentwicklung spielen könnten. Zudem wurde betont, dass große Fortschritte in der Krebsbekämpfung erzielt werden könnten, wenn die für CAR-T verwendeten Antikörper auch die den Tumor umgebenden Zellen ins Visier nehmen könnten.
KANN ELIMINIEREN
Die Forscher sagen, dass durch die Untersuchung von Veränderungen in den Fas-Strukturen zu Beginn des Behandlungsprozesses maßgeschneiderte Antikörper entwickelt werden könnten. Auf diese Weise könnten zelluläre Therapien wie CAR-T, bei denen die eigenen weißen Blutkörperchen des Patienten gezielt auf Krebsstrukturen angesetzt werden, effektiver werden und Tumorzellen selektiv eliminieren.
Nachrichtenquelle: Webtekno
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