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Ahmet Ercan warnt vor dieser Region! 'Die Wohngebäude hier sollten zur Sperrzone erklärt werden'

Nach dem Erdbeben der Stärke 6,1 in Balıkesir betonte Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan, dass die Gebäude entlang der Strecke Balıkesir-Akhisar nicht bewohnt werden sollten, und richtete mit den Worten „Die Wohngebäude hier sollten zur Sperrzone erklärt werden“ einen dringenden Appell an die Öffentlichkeit.

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Ahmet Ercan warnt vor dieser Region! 'Die Wohngebäude hier sollten zur Sperrzone erklärt werden'

Nach dem Erdbeben der Stärke 6,1, das am 10. August in Balıkesir registriert wurde, hat ein zweites Beben gleicher Stärke am 27. Oktober in Sındırgı die Sorge weiter verschärft. Diese beiden schweren Erdbeben lösten in vielen Städten, darunter auch in Istanbul und Izmir, Angst aus.

Nach den aufeinanderfolgenden Beben äußerte sich Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan mit wichtigen Einschätzungen.

Ercan wies insbesondere auf die Strecke Balıkesir-Akhisar hin und erklärte:

„Was passiert in Sındırgı?

Ich warne!

Sındırgı war innerhalb von drei Monaten von zwei Erdbeben der Stärke M6,1 betroffen. Die Gesamtlänge des durch diese beiden Beben entstandenen Bodenbruchs beträgt etwa 33 km. Wäre dieser 33 Kilometer lange Bruch durch ein einziges Erdbeben entstanden, hätte die Stärke M6,7 betragen. Da der Schwellenwert für Erdbeben in Sındırgı bei 6,2 liegt, hätten bei einem solchen Beben möglicherweise zwei Drittel von Sındırgı einstürzen können. Die Gebäude in Sındırgı, die bereits durch das erste Beben geschwächt waren, erlitten beim zweiten Beben schwere Schäden; einige stürzten ein, andere erreichten die Einsturzgrenze. Die größten Schäden traten an den Gebäuden entlang der Straße nach Balıkesir und der Straße nach Akhisar auf. Die Gebiete mit den schwersten Schäden sind ehemalige Sumpfgebiete und ehemalige Seegebiete. Dieses Gebiet sollte eingegrenzt und die Gebäude in diesem Bereich als baulich gesperrt erklärt werden; es ist zwingend erforderlich, die Menschen in dieser Region unverzüglich in sicherere Gebiete in der Nähe von TOKİ-Projekten umzusiedeln. Was in Sındırgı sofort getan werden muss: Es müssen umgehend geophysikalische Messungen eingeleitet werden, um durch Resonanzmessungen und die Erstellung von Untergrund-Elektro-Profilen das Bodenverhalten und die Widerstandsfähigkeit des gesamten Sındırgı-Gebiets bei Erdbeben sowie die Tiefe des Grundwasserspiegels zu kartieren. Darüber hinaus muss unverzüglich eine Schadensbewertungskarte erstellt werden, die aus diesen beiden Erdbeben resultiert.

Sındırgı, das diese beiden Erdbeben erlebt hat, gleicht nun einer Geisterstadt. Der Staat der Republik Türkei muss Sındırgı eine hohe Priorität einräumen.

Der durch das Erdbeben entstandene Bruch erstreckt sich in Richtung Demirci. Es ist nicht möglich vorherzusagen, ob es entlang dieser Verlängerung zu weiteren Beben kommen wird. Sollte dies jedoch geschehen, würden in Sındırgı nur sehr wenige Häuser stehen bleiben; zudem wären Demirci und die umliegenden Dörfer gefährdet.“



Nachrichtenquelle: 12punto

Ahmet Ercan Balıkesir