Nach Angaben der Katastrophenschutzbehörde AFAD ereignete sich um 02.54 Uhr ein Erdbeben der Stärke 4,9 im Landkreis Simav in der Provinz Kütahya.
Das Beben war neben den umliegenden Provinzen auch in Istanbul zu spüren.
Prof. Dr. Naci Görür äußerte sich zu dem Erdbeben, das für Panik sorgte.
In seinem Beitrag auf X schrieb Görür:
„In Yemişli-Simav/Kütahya ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 5,0. Aufgrund der Westwärtsbewegung Westanatoliens kommt es dort im Allgemeinen zu einer N-S-Dehnung. Infolgedessen bilden sich meist O-W-gerichtete Gräben. Der Horst İzmir-Aydın-Bozdağ ist dabei sehr wichtig. Entlang dieses Horsts bewegt sich der Hangendblock in Richtung Norden entlang einer listrischen Verwerfung. Aufgrund unterschiedlicher Reibung entwickeln sich innerhalb dieses Blocks schräge Gräben und Horste, die Erdbeben auslösen. Daher sind die Lage der Erdbeben und die Ausrichtung der Erdbebenflächen von Bedeutung. Andernfalls führen sie zu widersprüchlichen Interpretationen.“
Yemişli-Simav/Kütahya’da 5,0 büyüklüğünde deprem oldu. Batı Anadolu batıya doğru kaçış nedeniyle genellike K-S gerilmektedir. Sonuçta genellikle D-B yönlü grabenler oluşmaktadır. İzmir-Aydın-Bozdağ horstu çok önemlidir. Bu horst boyunca kuzeye doğru tavan bloku listrik bir fay…
— Prof. Dr. Naci Görür (@nacigorur) October 9, 2025
Nachrichtenquelle: 12punto