Nach dem Erdbeben der Stärke 3,5 vor der Küste von Yalova im Marmarameer rückten die Einschätzungen von Experten in den Fokus.
Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan, Prof. Dr. Şener Üşümezsoy und Prof. Dr. Okan Tüysüz bewerteten das Beben, das vor allem in Istanbul und den umliegenden Provinzen zu spüren war, und äußerten sich zu den möglichen Ursachen sowie den Verwerfungslinien in der Region.
ERCANS EINSCHÄTZUNG ZUM ERDBEBEN IN YALOVA
Prof. Dr. Övgün Ahmet Ercan bezeichnete das Beben im Marmarameer als eine lokale Aktivität. In seiner Stellungnahme zum Erdbeben erklärte Ercan: "Es handelt sich um eine lokale Entladung von Spannungen. Es gibt keinen Grund zur Sorge."
ÜŞÜMEZSOY: ICH ERWARTE KEIN GROSSES ERDBEBEN IN DER REGION
Auch Prof. Dr. Şener Üşümezsoy teilte nach dem Beben vor Yalova seine Ansicht zu möglichen weiteren Erschütterungen in der Region. Üşümezsoy betonte, dass er kein großes Erdbeben erwarte und sagte: "In der Region wird kein großes Erdbeben erwartet. Maximal Stärke 5."
TÜYSÜZ WEIST AUF DIE VERWERFUNG HIN, AN DER DAS BEBEN AUFTRAT
Prof. Dr. Okan Tüysüz äußerte sich dazu, mit welcher Verwerfungslinie das Beben in Verbindung stehen könnte. Tüysüz erklärte, dass das Beben möglicherweise in der Fortsetzung der am 17. August gebrochenen Verwerfung aufgetreten sei: "Wahrscheinlich die Fortsetzung der am 17. August gebrochenen Verwerfung. Es ist nicht die mit Istanbul verbundene Adalar-Verwerfung."
AFAD GAB DIE STÄRKE DES ERDBEBENS MIT 3,5 AN
Nach den Daten der Katastrophenschutzbehörde AFAD wurde um 22.08 Uhr ein Erdbeben der Stärke 3,5 vor der Küste von Yalova im Marmarameer registriert. Es wurde mitgeteilt, dass sich das Beben in einer Tiefe von 7,96 Kilometern ereignete.
Auch das Kandilli-Observatorium maß die Stärke des Bebens mit 3,5.
Nachrichtenquelle: 12punto