Beunruhigende Erklärung von CHP-Abgeordnetem Ömer Fethi Gürer: '2.700 Kilometer Trinkwasserleitungen sind asbesthaltig!'
Der CHP-Abgeordnete für Niğde, Ömer Fethi Gürer, gab bekannt, dass in der Türkei 2.700 Kilometer Trinkwasserleitungen asbesthaltig sind. Gürer forderte: "Diese Rohre müssen schnellstmöglich ausgetauscht werden."
Der CHP-Abgeordnete für Niğde, Gürer, wies in seiner Erklärung auf die Gefahr durch Asbest und asbesthaltige Trinkwasserleitungen hin, die die öffentliche Gesundheit bedrohen.
Gürer betonte, dass Asbest trotz des Verbots im Jahr 2010 weiterhin eine Gefahr für die öffentliche Gesundheit darstelle. Er erklärte, dass insbesondere in Erdbebengebieten und städtischen Sanierungsgebieten der Staub von asbesthaltigen Materialien aus abgerissenen Gebäuden ein ernstes Risiko darstelle.
Gürer sagte: „In unseren Gemeinden wie Çukurkuyu, Kemerhisar, dem Landkreis Çiftlik, der Gemeinde Azatlı und vielen Siedlungen, die von Gemeinden zu Dörfern herabgestuft wurden, wird Trinkwasser immer noch durch asbesthaltige Rohre geleitet. Die İller Bankası hatte erklärt, dass diese Rohre ausgetauscht würden, und das Ministerium unterstützte dies, doch in den vergangenen 15 Jahren wurde kein konkreter Schritt unternommen.“
Gürer betonte, dass trotz des Austauschs von 82 Prozent der insgesamt 15.000 Kilometer asbesthaltigen Rohre in der Türkei immer noch 2.700 Kilometer dieser Rohre für den Trinkwassertransport genutzt würden, was aus gesundheitlicher Sicht inakzeptabel sei. Er wies zudem darauf hin, dass man sich der Probleme in den Siedlungen, die von Gemeinden zu Dörfern wurden, nicht bewusst sei, und betonte, dass diese Mängel dringend behoben werden müssten.
Gürer ging auch auf Pestizide ein, eine weitere gesundheitsschädliche Substanz, und bewertete die Antwort des Ministers auf eine von ihm eingereichte parlamentarische Anfrage. Gürer berichtete, dass in der Antwort des Ministeriums behauptet werde, die Meldungen zu Pestiziden seien um 50 Prozent zurückgegangen, und fragte: „In der Europäischen Union wurden insgesamt 10.044 Pestizid- und Aflatoxin-Fälle festgestellt, davon entfallen 853 auf unser Land, womit wir an erster Stelle stehen. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 4.800 Tonnen Obst und Gemüse zurückgeschickt; 2023 gab es 359 und 2024 492 unangemessene Meldungen. Während es bis März 2024 41 Meldungen gab, sind es im März 2025 42 Meldungen. Wie kann es da zu einem Rückgang von 51 Prozent gekommen sein?“
Nachrichtenquelle: 12punto
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