Cengiz verteilt Broschüren für Goldmine: Auch ein Foto von Atatürk wurde verwendet
In den Broschüren, die Cengiz Holding für die geplante Zyanid-Goldmine in Alpagut, Eskişehir, verteilte, wurde ein Foto von Atatürk verwendet. Zudem versuchte das Unternehmen, die Öffentlichkeit mit der Behauptung zu überzeugen, dass Zyanid harmlos sei.
In der Region Alpagut-Atalan im Bezirk Mihalgazi in Eskişehir wird ein Goldminenprojekt umgesetzt, das aufgrund seiner Auswirkungen auf landwirtschaftliche Flächen und Wasserressourcen für Kontroversen sorgt. Die Cengiz Holding hat für dieses Projekt die UVP-Genehmigung erhalten. Der erste für das Projekt erstellte UVP-Bericht wurde im April 2025 annulliert und im Juli mit einer „positiven UVP-Entscheidung“ genehmigt. Während dieses Prozesses leistete die lokale Bevölkerung heftigen Widerstand mit der Begründung, dass Zyanid die landwirtschaftlichen Flächen und Wasserressourcen schädigen werde.
ATATÜRKS FOTO IN BROSCHÜREN VERWENDET
Um den Widerstand der Bevölkerung gegen das Projekt zu verringern, ließ die Cengiz Holding Broschüren drucken und verteilen, die ein Foto von Atatürk enthielten. In den Broschüren wurde unter der Überschrift „Goldbergbau ist ein nationaler Kampf“ die Aussage „Der Goldbergbau in der Türkei begann 1933 unter der Führung von Atatürk“ verwendet. In denselben Broschüren behauptete das Unternehmen, dass Zyanid keine negativen Auswirkungen wie Krebs, Erbkrankheiten oder Unfruchtbarkeit verursache.


Darüber hinaus wurde betont, dass die Bergbauaktivitäten von der Zentralbank in türkischen Lira angekauft würden und der Goldbergbau Arbeitsplätze sowie Steuereinnahmen sichere. Die Umweltauswirkungen des Projekts und der Widerstand der Bevölkerung wurden jedoch nicht ignoriert.
LANDWIRTSCHAFT, GEWÄCHSHAUSANBAU UND WASSERRESSOURCEN WERDEN SCHADEN NEHMEN
Es wird darauf hingewiesen, dass bei einer Umsetzung des Projekts in der Region Alpagut mindestens 57 Tausend Bäume gefällt werden und die Bevölkerung, die von Landwirtschaft, Gewächshausanbau, Viehzucht und Imkerei lebt, großen Schaden erleiden wird. Es wird zudem angegeben, dass die Wasserressourcen durch dieses Projekt vernichtet würden. Es wurde darauf aufmerksam gemacht, dass die Umweltauswirkungen des Projekts zu einer großen Zerstörung für die lokale Bevölkerung führen werden.
Nachrichtenquelle: 12punto
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