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Scharfe Kritik der CHP am Disziplinarverfahren gegen Leutnants: 'Ein Angriff auf die Zukunft der Türkei'

Der CHP-Abgeordnete Bağcıoğlu bezeichnete das Disziplinarverfahren gegen die Absolventen der Militärakademie als eine Operation gegen die türkischen Streitkräfte und erklärte: "Dies ist eine Frage, die die Zukunft der Republik Türkei betrifft."

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Scharfe Kritik der CHP am Disziplinarverfahren gegen Leutnants: 'Ein Angriff auf die Zukunft der Türkei'

Das gegen die jungen Leutnants, die erfolgreich ihren Abschluss an der Militärakademie gemacht haben, eingeleitete Disziplinarverfahren hat in der Cumhuriyet Halk Partisi (CHP) für große Empörung gesorgt.

Die Leutnants, die am 25. November vor den Hohen Disziplinarausschuss geladen werden sollen, werden beschuldigt, während der Vereidigungszeremonie den Slogan "Wir sind die Soldaten Mustafa Kemals" gerufen und ihre Säbel erhoben zu haben. In den Zustellungen an die Leutnants heißt es, ihnen werde vorgeworfen, "Handlungen begangen zu haben, die dem Ansehen der türkischen Streitkräfte (TSK) schaden".

'EINE NEUE OPERATION GEGEN DIE TÜRKISCHEN STREITKRÄFTE'

Der für nationale Verteidigungspolitik zuständige stellvertretende CHP-Vorsitzende Yankı Bağcıoğlu betonte in einer Erklärung zu den Entwicklungen, dass dieses Disziplinarverfahren eine Operation gegen die türkischen Streitkräfte darstelle. Bağcıoğlu sagte: "Als Cumhuriyet Halk Partisi verfolgen wir die systematischen Bemühungen zur Diskreditierung der türkischen Streitkräfte und ihrer Grundwerte mit großer Sorge."

Bağcıoğlu erklärte, dass die Worte der jungen Leutnants bei der Vereidigungszeremonie ihre Verbundenheit mit dem Gründer der Republik Türkei, Mustafa Kemal Atatürk, zum Ausdruck brächten, und fügte hinzu: "Auch wenn solche Initiativen den Anschein erwecken, nur Einzelpersonen zu treffen, zielen sie im Kern auf das Ansehen unserer Armee und unsere auf den Atatürk-Prinzipien basierende Staatsstruktur ab."

VORWÜRFE SIND HALTLOS

Bağcıoğlu argumentierte, dass die als Begründung für das Disziplinarverfahren angeführten Vorwürfe unbegründet und haltlos seien. Er wies darauf hin, dass der zwischen 1995 und 2023 in den türkischen Streitkräften verwendete Eidestext im Jahr 2023 ohne triftigen Grund aus der Richtlinie gestrichen wurde. Zudem betonte er, dass es kein Verbot gegeben habe, das den Leutnants vorab mitgeteilt worden wäre.

Bağcıoğlu sagte: "Der Text drückt die Verbundenheit mit den Atatürk-Prinzipien und den verfassungsmäßigen Werten aus. Dennoch wurden gegen diese Leutnants im Rahmen von Artikel 20 des Gesetzes Nr. 6413 haltlose Vorwürfe wie 'Behinderung des Dienstes' und 'Schädigung des Ansehens des Staates und der TSK' erhoben."

'DIES IST EIN ZEICHEN VON PATRIOTISMUS'

Der CHP-Politiker Bağcıoğlu erklärte, dass das Aussprechen der Verbundenheit der Leutnants zu Atatürk kein Disziplinarvergehen, sondern im Gegenteil ein Zeichen von Patriotismus sei. Bağcıoğlu sagte: "An dem Punkt, an dem wir heute stehen, wird versucht, diese Verbundenheit offen zu bestrafen. Dies ist nicht nur ein Angriff auf diese Leutnants, sondern auf die Gründungswerte der Republik Türkei und das gemeinsame Gewissen unserer Nation."

'NICHT NUR DIE LEUTNANTS SIND BEDROHT, SONDERN DIE TÜRKISCHEN STREITKRÄFTE...'

Bağcıoğlu betonte, dass die Ereignisse weit über eine individuelle Disziplinarangelegenheit hinausgingen: "Wie wir bereits bei den Komplott-Prozessen gesehen haben, sind solche Verfahren nicht Ausdruck von Gerechtigkeit, sondern von politischem Kalkül. Die Mentalität, die heute unsere Leutnants ins Visier nimmt, wird morgen alle Angehörigen unserer Armee und deren institutionelle Struktur bedrohen."

Bağcıoğlu wies darauf hin, dass die türkischen Streitkräfte über den Schutz der Landesgrenzen hinaus der Garant für die nationale Einheit und Unabhängigkeit seien, und erklärte: "Angehörige einer von Atatürk gegründeten Armee ins Visier zu nehmen, nur weil sie ihre Loyalität zu Atatürk zum Ausdruck bringen, ist eine offene Bedrohung für die Grundwerte und die Sicherheit dieses Landes."

'WIR WERDEN DIE GRUNDWERTE DER REPUBLIK WEITERHIN VERTEIDIGEN'

Bağcıoğlu erklärte, dass die Cumhuriyet Halk Partisi sich weiterhin gegen alle Bemühungen stellen werde, die auf die türkischen Streitkräfte abzielen. "Diese Angelegenheit betrifft nicht nur die jungen Leutnants, sondern die Zukunft der Republik Türkei", sagte Bağcıoğlu und fügte hinzu: "Die Gerechtigkeit wird früher oder später siegen. Die Geschichte hat gezeigt, dass diejenigen, die sich gegen die Werte Atatürks und den gemeinsamen Willen unserer Nation stellen, immer verloren haben." Er bekräftigte, dass die CHP die Republik, ihre Armee und das Erbe Atatürks weiterhin verteidigen werde.


Nachrichtenquelle: 12punto

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