Donald Trump ernennt Mehmet Öz für kritische Aufgabe
Der US-Senat hat den berühmten türkischen Herzchirurgen Mehmet Öz bestätigt, den Präsident Donald Trump für den Posten des Direktors der Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) nominiert hatte. Öz ist damit der erste Türke, der an die Spitze dieser kritischen Gesundheitsbehörde berufen wurde.
Nach einer Abstimmung im US-Senat wurde Mehmet Öz mit 53 Ja-Stimmen zu 45 Nein-Stimmen zum Direktor der Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS) ernannt. Damit ist Öz der erste türkische Beamte, der die größten Krankenversicherungsprogramme der USA leitet.
AN DER SPITZE EINES 1-BILLIONEN-DOLLAR-SYSTEMS
Die CMS gilt als die oberste Gesundheitsbehörde, die die Medicare- und Medicaid-Programme beaufsichtigt, welche Gesundheitsdienstleistungen für Amerikaner über 65 Jahre und einkommensschwache Personen bereitstellen. Die Behörde verwaltet Gesundheitsausgaben von jährlich über 1 Billion Dollar und versorgt mehr als 160 Millionen Menschen in den USA.
Medicare ist das föderale Krankenversicherungsprogramm für Personen ab 65 Jahren.
Medicaid umfasst das Krankenversicherungssystem, das einkommensschwachen Bürgern in Zusammenarbeit zwischen den Bundesstaaten und der Bundesregierung angeboten wird.
Die Ernennung von Mehmet Öz an die Spitze dieses riesigen Systems wird als Beginn einer neuen Ära in der US-Gesundheitspolitik angesehen.
In einer Anhörung des Finanzausschusses des Senats im vergangenen Monat betonte Öz die Nachhaltigkeit der Krankenversicherungssysteme und äußerte sich wie folgt:
„Ich möchte sicherstellen, dass Patienten über die Ressourcen verfügen, die sie schützen, falls sie heute oder in Zukunft krank werden. Der Weg, Medicaid zu schützen, besteht darin, sicherzustellen, dass es auf jeder Ebene praktikabel ist.“
In seiner Rede verwies Öz auch auf seinen medizinischen Hintergrund und seine 10 Emmy-Auszeichnungen und erklärte, dass er sich darauf konzentrieren werde, die Lebenserwartung der Amerikaner im Einklang mit den Zielen der CMS zu verbessern.
Die US-Presse weist darauf hin, dass die Amtszeit von Mehmet Öz als Direktor mit der Politik der Trump-Regierung zur Verkleinerung des Bundesapparates übereinstimmt. In diesem Zusammenhang wird erwartet, dass etwa 300 Mitarbeiter innerhalb der CMS entlassen werden.
Die Ernennung von Öz wird als Zeichen dafür gewertet, dass die Maßnahmen zur Kostensenkung im Gesundheitswesen an Dynamik gewinnen werden.
HISTORISCHER MEILENSTEIN
Mit dieser kritischen Ernennung ging Mehmet Öz als erster Türke in die Geschichte ein, der an die Spitze einer Gesundheitsbehörde auf dieser Ebene in den USA berufen wurde.
Nachrichtenquelle: 12punto
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