Anklageschrift gegen den ehemaligen Fußballspieler Ümit Karan erstellt: Das ist das geforderte Strafmaß
Im Rahmen einer von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft geführten Drogenermittlung wurde gegen den inhaftierten ehemaligen Fußballspieler Ümit Karan eine Anklageschrift mit der Forderung nach einer Freiheitsstrafe von nicht unter 10 Jahren erstellt.
Die Ermittlungen gegen den ehemaligen Fußballspieler Ümit Karan, der am 16. Januar wegen des Vorwurfs des Drogenkonsums festgenommen wurde, sind abgeschlossen.
In der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft erstellten Anklageschrift wird Ümit Karan als 'Beschuldigter' geführt. In der Anklageschrift wird dargelegt, dass die Ermittlungen eingeleitet wurden, nachdem eine Person namens Ş.N.Ö. am 14. Januar 2026 als 'Zeugin' ausgesagt hatte: "Ich kenne die Person namens Ümit Karan. Wir haben uns vor 7 Monaten getroffen und etwa dreimal zusammen Drogen konsumiert.
Ich habe Ümit Karan niemals Drogen beschafft. Ümit Karan hat selbst Drogen mitgebracht und mir angeboten; dafür habe ich in keiner Weise bezahlt", so die Aussage.
"Ich habe definitiv keine Drogen angeboten"
In der Anklageschrift wird festgehalten, dass bei einer Durchsuchung der Wohnung von Ümit Karan in Bakırköy keine Beweise für Straftaten gefunden wurden. Die in der Anklageschrift enthaltene Aussage des Beschuldigten Karan vor der Staatsanwaltschaft lautet: "Ich habe keine Drogen konsumiert. Ich habe niemandem in irgendeiner Weise Drogen gegeben. In der Vergangenheit habe ich im Ausland etwas konsumiert, von dem ich nicht wusste, was es war. Ich habe keinem Mädchen Drogen gegeben. Ich kenne die Person namens Ş.N.Ö. Ich hatte eine Beziehung mit ihr. Aber es gab niemals eine Situation, in der ich ihr Drogen gegeben hätte. Wenn diese Person so etwas behauptet hat, weil wir uns in unserer Beziehung häufig gestritten haben, akzeptiere ich das nicht. Ich habe draußen niemandem Drogen angeboten. Das Foto in dem WhatsApp-Verlauf, das Sie mir gezeigt haben, gehört mir. Ich habe definitiv keine Drogen angeboten. Ich kenne die Person namens T.Ü. seit 20 Jahren. Als ich ihn kennenlernte, arbeitete er als Kinomanager, heute ist er in der Textilbranche tätig. Ich weiß nicht, ob er mit Drogen handelt. Ich kenne die Person namens G.G. Wir haben uns vor 4 Jahren kennengelernt. Wir haben ab und zu zusammen gegessen. Sie haben mir keine Drogen gegeben, ich weiß nicht, was für eine Beziehung er zu seiner Freundin hat. Die Person namens N.İ. ist, wenn ich mich recht erinnere, die Freundin von G.G. Es gab zwischen uns keine Beziehung im Zusammenhang mit Drogen. Die Kommunikation dieser Personen mit Ş.N.Ö. mag fortbestanden haben. Ich kenne die Person namens R.K. Wir haben uns vor etwa 2 Jahren kennengelernt, er stellte sich als Musiker vor, es gab keine Drogenbeziehung zwischen uns. Als ich Ş.N.Ö. kennenlernte, hatte sie auch meinen Freunden Avancen gemacht. Ich habe versucht, diesem Mädchen aus dem Weg zu gehen. Wir hatten eine emotionale Beziehung, aber ich habe ihr keine Drogen gegeben", erklärte er.
Drogenkonsum nachgewiesen
In der Anklageschrift wird betont, dass bei einer Untersuchung durch das Institut für Rechtsmedizin zur Überprüfung der Aussagen der Zeugin Ş.N.Ö. sowohl bei Ş.N.Ö. als auch bei Ümit Karan der Konsum der Droge 'Kokain' festgestellt wurde. Zudem wird in der Anklageschrift aufgeführt, dass Ümit Karan die in seinem Körper nachgewiesene Substanz Kokain zu drei verschiedenen Zeitpunkten an einen Konsumenten weitergegeben, verschafft und überlassen habe, wodurch er die ihm zur Last gelegte Straftat in Tateinheit begangen habe.
In der Anklageschrift wird für den Beschuldigten Ümit Karan aufgrund des Vorwurfs des 'Handels mit sowie des Erwerbs von Betäubungsmitteln' eine Freiheitsstrafe von nicht unter 10 Jahren gefordert. Die erstellte Anklageschrift wurde zur Prüfung an das 41. Schwurgericht Istanbul übermittelt.
Nachrichtenquelle: 12punto
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