Eilmeldung: Ermittlungen gegen TÜSİAD-Beiratsvorsitzenden Aras!
Gegen den Vorsitzenden des Hohen Beratungsrates (YİK) der TÜSİAD, Mehmet Ömer Arif Aras, wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Die Generalstaatsanwaltschaft Istanbul hat gegen den Vorsitzenden des Hohen Beratungsrates der TÜSİAD (Türkischer Verband der Industriellen und Unternehmer), Mehmet Ömer Arif Aras, ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Grund hierfür sind Äußerungen, die er gestern während der Generalversammlung des Verbandes zu bestimmten Ermittlungs- und Strafverfahren getätigt hatte. Ihm werden "Versuch der Beeinflussung eines fairen Gerichtsverfahrens" sowie "öffentliche Verbreitung unwahrer Informationen" vorgeworfen.
WAS WAR GESCHEHEN?
Die Reden auf der gestrigen (13. Februar) Generalversammlung des Türkischen Verbandes der Industriellen und Unternehmer (TÜSİAD) hatten für erhebliches Aufsehen gesorgt.
TÜSİAD-Präsident Orhan Turan kritisierte die Wirtschaftsführung und betonte, dass der Kampf gegen die Inflation beschleunigt werden müsse. Mit Nachdruck auf die Rechtsstaatlichkeit sagte Turan: "Wenn das Vertrauen in das Recht schwindet, breiten sich Misstrauen, Unsicherheit und Instabilität überall aus. Es entsteht ein systemisches Risiko. Auch wenn es möglich sein mag, den Tag zu retten, gerät die Zukunft in Gefahr."
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In der Präsentation der TÜSİAD mit dem Titel "Außergewöhnliche Ereignisse im politischen Leben" machte auch der Vorsitzende des Hohen Beratungsrates der TÜSİAD, Ömer Aras, bemerkenswerte Aussagen. In seiner Rede ging Aras auf die Verhaftung des Vorsitzenden der Zafer Partisi, Ümit Özdağ, die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gegen den Oberbürgermeister von Istanbul, Ekrem İmamoğlu, die Verhaftung der Managerin Ayşe Barım im Zusammenhang mit den Gezi-Park-Protesten, die Verhaftung des Chefredakteurs von HALK TV, Suat Toktaş, sowie auf die aus der Armee entlassenen jungen Leutnants ein.
Diese Äußerungen der TÜSİAD-Führung stießen auf Ablehnung im Regierungslager. Die regierungsnahen Medien nahmen die TÜSİAD in den heutigen Schlagzeilen ins Visier.
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Nachrichtenquelle: 12punto
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