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Ein weiterer Antrag auf Annullierung des Verfassungsreferendums gestellt

Die Anwältin Sevdagül Tunçer von der Zafer-Partei gab bekannt, dass sie beim 45. Zivilgericht erster Instanz in Ankara einen Antrag auf Annullierung des am 16. April 2017 abgehaltenen Verfassungsreferendums gestellt hat.

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Ein weiterer Antrag auf Annullierung des Verfassungsreferendums gestellt

Tunçer erinnerte in einer Erklärung auf ihrem X-Account an die Klagen, die gegen die CHP-Parteitage eingereicht wurden.

Tunçer sagte: "Die eigentliche Unregelmäßigkeit fand bei jenem Referendum statt, das das Schicksal von 86 Millionen Menschen veränderte und im Gewissen der Gesellschaft niemals akzeptiert wurde; diese Angelegenheit ist nicht nur eine Frage des Rechts, sondern auch des nationalen Willens und der nationalen Ehre."

Der X-Beitrag von Tunçer lautet wie folgt:

"Ich teile der geschätzten Öffentlichkeit mit, dass ich heute die zweite Klage bezüglich des Referendums von 2017 eingereicht habe.

Da wir miterlebt haben, dass mit den Klagen, die bei den Zivilgerichten erster Instanz gegen die CHP-Parteitage eingereicht wurden, ein neuer Rechtsweg gegen Entscheidungen des Hohen Wahlrats (YSK) eingeschlagen wurde, habe ich das schmutzige Referendum, bei dem nicht versiegelte Stimmzettel für gültig erklärt wurden, mit meinem Antrag, den ich seit einiger Zeit vorbereitet habe, vor das 45. Zivilgericht erster Instanz in Ankara gebracht. 

Die eigentliche Unregelmäßigkeit fand bei jenem Referendum statt, das das Schicksal von 86 Millionen Menschen veränderte und im Gewissen der Gesellschaft niemals akzeptiert wurde; diese Angelegenheit ist nicht nur eine Frage des Rechts, sondern auch des nationalen Willens und der nationalen Ehre. 

Neben der Pflicht, den nationalen Willen zu schützen, halte ich es als Mitglied der Opposition für sinnvoll, auch gegenüber den Praktiken des Feindstrafrechts sowie den Praktiken des Feindprozessrechts der Regierung ein Zeichen für die Geschichte zu setzen."

Auch die Yenilik-Partei hatte erklärt, dass sie den Rechtsweg zur Annullierung des Verfassungsreferendums vom 16. April beschritten habe.

Der stellvertretende Vorsitzende der İYİ-Partei, Hakan Şeref Olgun, hatte hingegen nach der Ernennung eines Treuhänders für die CHP in Istanbul erklärt, dass er Vorbereitungen für einen Antrag bei Gericht bezüglich des Verfassungsreferendums von 2017 treffe, bei dem nicht versiegelte Stimmzettel akzeptiert worden waren. 


Nachrichtenquelle: 12punto

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