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Elf Prozent der Kinder müssen 8-11 Stunden pro Woche arbeiten!

Im Rahmen einer vom TÜBİTAK unterstützten Studie wurden die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Kinder untersucht. Die Studie ergab, dass 11 Prozent der Kinder aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen sind, 8-11 Stunden pro Woche zu arbeiten.

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Elf Prozent der Kinder müssen 8-11 Stunden pro Woche arbeiten!

Die Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf Kinder wurden erneut deutlich. Einer vom TÜBİTAK unterstützten Studie zufolge sind 11 Prozent der Kinder aufgrund der schlechten wirtschaftlichen Lage gezwungen, 8-11 Stunden pro Woche zu arbeiten. Die von der Abteilung für Kinderstudien der İstanbul Bilgi Üniversitesi durchgeführte Untersuchung hat die Chancenungleichheit im Bildungswesen erneut vor Augen geführt. 

Der Studie zufolge arbeiten 54 Prozent der erwerbstätigen Kinder, um sich Taschengeld zu verdienen, 47 Prozent, um ihre Familien zu unterstützen, und 39 Prozent, um einen Beruf zu erlernen. Das durchschnittliche wöchentliche Einkommen dieser Kinder liegt unter 2.000 Türkischen Lira.

Einige der in der Studie erhobenen Daten lauten wie folgt: 

"- Während 47 Prozent der befragten Kinder angaben, sich glücklich zu fühlen, liegt dieser Anteil bei Kindern aus Familien mit dem niedrigsten sozioökonomischen Status bei 33 Prozent, bei Kindern aus Familien mit hohem sozioökonomischen Status hingegen bei 64 Prozent.

- Drei Viertel der Kinder sorgen sich um die wirtschaftliche Lage oder darum, dass einem Familienmitglied etwas Schlimmes zustoßen könnte.

- 112 der an der Studie teilnehmenden Kinder gaben an, ihre Ausbildung unterbrechen zu müssen. Zu den Hauptgründen hierfür zählen schulischer Misserfolg mit 54 Prozent, der Wunsch, nicht zur Schule zu gehen, mit 51 Prozent und die Notwendigkeit zu arbeiten mit 28 Prozent.

- Die Arbeitsbelastung der Kinder im Haushalt variiert zudem je nach Geschlecht und sozioökonomischem Status. 89 Prozent der Mädchen machen ihre Betten selbst, 79 Prozent decken den Tisch und räumen ihn ab, 63 Prozent bereiten ihr Frühstück zu und 50 Prozent erledigen die Hausreinigung. Diese Quoten sind bei Jungen deutlich niedriger.

- Während 53 Prozent der Kinder Naturkatastrophen als größte Bedrohung ansehen, folgt Arbeitslosigkeit mit 49 Prozent an zweiter Stelle und Armut mit 45 Prozent an dritter Stelle."


Nachrichtenquelle: 12punto

Kinderarbeit TÜBİTAK