Er hat das Gehalt seiner ermordeten Frau abgehoben und im Nachtclub verprasst!
Die dreifache Mutter Bedriye Kılıç verschwand am 6. Juli in Konya spurlos. Trotz intensiver Suche konnte sie nicht gefunden werden; später stellte sich heraus, dass sie von ihrem Ehemann Tayfur Kılıç ermordet und eine Klippe hinuntergeworfen wurde. Bei dem Mordfall in Konya kamen erschütternde Details ans Licht.
Bedriye Kılıç, eine dreifache Mutter, die im Bezirk Akşehir in Konya lebte und als Arbeiterin auf Kirschplantagen tätig war, verschwand am 6. Juli des vergangenen Jahres auf mysteriöse Weise.
Nachdem die Familie trotz aller Bemühungen keine Spur von der jungen Frau finden konnte, wandte sich ihr Ehemann Tayfur Kılıç am 7. Juli des vergangenen Jahres sowohl an die Polizei als auch an die Fernsehsendung „Müge Anlı ile Tatlı Sert“. Von der unglücklichen Frau fehlte jedoch jede Spur.
Nach seiner Rückkehr aus der Sendung in Istanbul behauptete Tayfur Kılıç, nichts mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun zu haben, wurde jedoch am 28. Oktober in Akşehir festgenommen.
In seiner Aussage gestand der grausame Ehemann, seine Frau nach einem Streit, der entstanden war, weil sie in einer Kirschplantage ein Interview gegeben hatte, erwürgt und anschließend eine Klippe hinuntergeworfen zu haben. Er wurde daraufhin inhaftiert.
Im anschließenden Prozess wurde der Täter zu einer lebenslangen Haftstrafe ohne Strafmilderung verurteilt. Die Leiche von Bedriye Kılıç konnte bis heute nicht gefunden werden.
Das Gericht legte die Begründung für das Urteil dar. In der schriftlichen Urteilsbegründung heißt es, der Täter habe während der polizeilichen Ermittlungen und der Tatortbegehung den Mord detailliert geschildert, das Verbrechen jedoch während der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und des Prozesses geleugnet.
Die Antwort des Tatverdächtigen auf die Frage von Journalisten – „Es war eine Frage der Ehre. Ich bereue es“ – wurde als Beweismittel gewertet.
ER VERPRASSTE DAS GEHALT SEINER FRAU IM NACHTCLUB
Es kam ans Licht, dass Kılıç das Gehalt seiner ermordeten Frau abgehoben und gemeinsam mit einem Freund in einem Nachtclub ausgegeben hatte.
In der Urteilsbegründung wurde zudem hervorgehoben, dass Kılıç am Tag des Geschehens nicht mit dem für Männer üblichen Transportmittel, sondern mit dem Bus für Frauen nach Hause gefahren war, um den Mord zu begehen.
Im Urteil wurde festgehalten, dass der Tatverdächtige so getan habe, als sei nichts geschehen, und sein Leben und seine Arbeit wie gewohnt fortgesetzt habe; seinen widersprüchlichen Aussagen wurde kein Glauben geschenkt.
Das Gericht stellte fest, dass das Verhalten des Täters nach der Tat dem normalen Lauf des Lebens widersprach und er sein Leben und seine Arbeit einfach fortsetzte, als wäre nichts passiert.
Es wurde betont, dass seine widersprüchlichen Aussagen – etwa die Behauptung, er habe das Gehalt seiner Frau abgehoben und ausgegeben, was kein Verhalten sei, das ein nach seiner Frau suchender Ehemann an den Tag legen würde, sowie der Glaube, er werde aufgrund der nicht gefundenen Leiche nicht verurteilt werden – nicht glaubwürdig seien.
Nachrichtenquelle: 12punto
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