Euro
Arrow
55,6905
Dollar
Arrow
49,5962
Pfund Sterling
Arrow
66,3445
Gold
Arrow
6585,1926
BIST 100
Arrow
11.733
Startseite > Fotogalerie > Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft

Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft

Im Prozess um die Ermordung von Ahmet Mattia Minguzzi, dem Sohn eines italienischen Kochs, ist ein bemerkenswertes Detail ans Licht gekommen. Während die Überwachungskameraaufnahmen aufgrund von Verjährung aus den Akten gestrichen wurden, wurde das Verfahren eingestellt, da das bei dem Mord verwendete Messer nicht als „verbotener Gegenstand“ eingestuft wurde.

Facebook X WhatsApp Mail Google News ABONNIEREN Google News
Veröffentlicht: 20.05.2025 15:08 Aktualisiert: 20.05.2025 15:08 Nachrichtenquelle : 12punto
Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft 1 / 9

Im Fall um den Tod von Ahmet Mattia Minguzzi, dem Sohn des italienischen Küchenchefs Carlo Minguzzi, der im Jahr 2023 in Kadıköy, Istanbul, bei einem Messerangriff ums Leben kam, gibt es eine neue und kontroverse Entwicklung.

Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft 2 / 9

Wie die Reporter von Ekol TV, Dilek Yaman Demir und Elyesa Karatepe, berichten, wurde das bei der Tat verwendete Messer nicht als Tatwaffe eingestuft, da es bei einer kriminaltechnischen Untersuchung nicht als „verbotener Gegenstand“ klassifiziert wurde.

Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft 3 / 9

KRIMINALTECHNISCHE UNTERSUCHUNG DURCHGEFÜHRT

Gegen B.B., der beschuldigt wird, Minguzzi getötet zu haben, wurde neben dem Tötungsdelikt ein separates Ermittlungsverfahren wegen „unerlaubten Erwerbs, Tragens oder Besitzes von Messern oder anderen Gegenständen“ geführt.

Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft 4 / 9

In diesem Zusammenhang enthielt der Bericht der Kriminalpolizeidirektion der Region Istanbul detaillierte technische Informationen zur Tatwaffe. Dem Bericht zufolge handelte es sich um ein Messer mit einer Klingenlänge von 10,3 Zentimetern, einer einseitigen Schneide, einer spitzen Klinge, ohne Hohlkehle, mit stumpfem Rücken und einem grünen Kunststoffgriff.

Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft 5 / 9

'KEIN VERBOTENES MESSER'

Auf Grundlage des kriminaltechnischen Berichts wurde festgestellt, dass das betreffende Messer nicht zu den nach dem Gesetz Nr. 6136 verbotenen Gegenständen zählt.

Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft 6 / 9

Aus diesem Grund stellte die Staatsanwaltschaft das Ermittlungsverfahren gegen B.B. wegen „unerlaubten Messerbesitzes“ ein. Diese Entscheidung löste in der Öffentlichkeit Empörung aus.

Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft 7 / 9

ÜBERWACHUNGSKAMERA-AUFNAHMEN VERJÄHRT

Ein weiteres bemerkenswertes Detail in der Prozessakte betrifft die Aufnahmen der Überwachungskameras. Es wurde bekannt, dass die während der Ermittlungen sichergestellten Aufnahmen nicht rechtzeitig als Beweismittel in die Akte aufgenommen wurden und die Bilder daher ihre Gültigkeit verloren haben.

Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft 8 / 9

In der Akte der Staatsanwaltschaft wurde dieser Umstand mit dem Hinweis vermerkt, dass die Aufnahmen „aufgrund von Verjährung nicht mehr verwertbar“ seien.

Skandal im Fall Minguzzi: Messer nicht als 'Tatwaffe' eingestuft 9 / 9

Ahmet Mattia Minguzzi, Sohn des berühmten italienischstämmigen Küchenchefs Carlo Minguzzi, lebte in Istanbul. Der junge Mann kam bei dem Messerangriff in Kadıköy ums Leben; der Vorfall hatte sowohl in der Türkei als auch in Italien für großes Aufsehen gesorgt.


Nachrichtenquelle : 12punto

Schlagwörter

Ahmet Mattia Minguzzi