Haluk Levent meldet sich nach Festnahme über soziale Medien: Warten Sie auf die eigentliche Bombe
Haluk Levent, der wegen des Vorwurfs der "Geldwäsche aus Straftaten" und des "Verstoßes gegen das Vereinsgesetz" festgenommen wurde, hat sich über seinen Social-Media-Account zu Wort gemeldet.
Die erste Stellungnahme von Haluk Levent zum Prozess nach seiner Festnahme ist eingegangen.
Levent erklärte in seinem Social-Media-Beitrag: "Warten Sie auf die eigentliche Bombe. Sie werden es in den Erklärungen sehen, die ich bald abgeben werde."
Haluk Levent, der gestern im Rahmen der gegen den AHBAP-Verein laufenden Ermittlungen festgenommen wurde, gab seine erste Erklärung über seinen Social-Media-Account ab.
Levent sagte "Warten Sie auf die eigentliche Bombe" und äußerte sich wie folgt:
Liebe Freunde,
Am Abend vor meiner Festnahme habe ich dem stellvertretenden Innenminister Bülent Turan eine Nachricht geschickt. Seit 15 Tagen schreibe ich ihm jeden Tag weiter Nachrichten.
Ich sagte: "Sehr geehrter Herr Minister, sie versuchen, mein Privatleben mit Ahbap in Verbindung zu bringen. Kommen Sie, kommen Sie bitte dringend; prüfen Sie alles vom Erdbebenprozess bis heute und teilen Sie es mit der Öffentlichkeit. Bringen Sie meine persönlichen Schuld- und Forderungsverhältnisse nicht mit Ahbap in Verbindung."
Ich weiß, es ist schwer und wird Zeit kosten, unter diesem Bombardement die Wahrheit ans Licht zu bringen, aber letztendlich wird unsere Rechtmäßigkeit bestätigt werden.
Liebe Freunde,
Warten Sie auf die eigentliche Bombe. Sie werden es in den Erklärungen sehen, die ich bald abgeben werde. Sie werden erfahren, wie es von Anfang an zu diesem Prozess kam, und Sie werden erstaunt sein.
Ich möchte noch einmal betonen: In meinen persönlichen Schuld- und Forderungsverhältnissen ist Ahbap völlig außen vor. Dennoch wird hartnäckig versucht, dies damit in Verbindung zu bringen. Die Zeit wird alles zeigen."
BÜLENT TURAN ANTWORTET AUF HALUK LEVENTS ERKLÄRUNG
Der stellvertretende Innenminister Bülent Turan antwortete Haluk Levent ebenfalls über soziale Medien.
Turan erklärte, dass es in der Türkei 103.000 Vereine gebe und die Prüfungen dieser Vereine nicht willkürlich erfolgten.
Turan äußerte: "Die Zivilgesellschaft ist ein Gebiet, das uns allen gehört und das ein erstklassiges Schutzgebiet der Demokratie darstellt. Überlassen wir die Entscheidung nicht den sozialen Medien, sondern der Justiz."
Turan teilte in seinem Beitrag auf X Folgendes mit:
"Die rund 103.000 Vereine in unserem Land werden von unserer Generaldirektion für Beziehungen zur Zivilgesellschaft im Innenministerium gemäß dem Vereinsgesetz Nr. 5253 sowohl von zivilen Inspektoren als auch von Vereinsprüfern kontrolliert. Diese Prüfungen erfolgen nicht aufgrund willkürlicher Nachrichten oder Forderungen, sondern im Einklang mit der Risikobewertung der Verwaltung, Anfragen von Justiz- oder Verwaltungsbehörden oder Beschwerden, und die Ergebnisse werden mit den zuständigen Institutionen, insbesondere den Generalstaatsanwaltschaften, geteilt. Die Zivilgesellschaft ist ein Gebiet, das uns allen gehört und das ein erstklassiges Schutzgebiet der Demokratie darstellt. Überlassen wir die Entscheidung nicht den sozialen Medien, sondern der Justiz."
Nachrichtenquelle: 12punto
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