İlber Ortaylı teilt Eindrücke von Melonis Besuch im Großen Basar: Details zu 'Zigarette' und 'Kürbis-Dessert'
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni wurde bei ihrem Besuch im Großen Basar während ihrer Türkeireise vom berühmten Historiker İlber Ortaylı begleitet. Ortaylı teilte die Höhepunkte von Melonis Besuch.
Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni besuchte vor ihrem Treffen mit Präsident Tayyip Erdoğan am Vortag den Großen Basar.
Bei ihrem Besuch des weltberühmten Ortes in Istanbul wurde sie vom bekannten Historiker Prof. Dr. İlber Ortaylı begleitet. Melonis Interesse galt vor allem den Kronleuchtern mit osmanischen Motiven. Sie erkundigte sich nach Geschenkschals, Kaffeetassen, Teppichen und Silberwaren. Häufig ließ sie sich mit den Ladenbesitzern fotografieren. Prof. Dr. Ortaylı, der Meloni bei diesem Besuch begleitete, schilderte seine Eindrücke von dem Rundgang.
"DAS IST EIN ZEICHEN VON ELEGANZ"
Laut einem Bericht von Musa Kesler von Hürriyet sagte Ortaylı Folgendes:
“Meloni ist jemand, den ich ohnehin verfolge. Meiner Meinung nach ist sie die erfolgreichste und farbenfrohste unter den europäischen Regierungschefs... Ich teile auch die Übertreibungen bezüglich ihrer politischen Ansichten nicht. Denn ich kenne in Europa keine liberalere Politikerin als sie. Weder die deutschen noch die französischen Regierungschefs, noch die aus den Niederlanden oder Schweden – niemand von ihnen ist wie sie. Sie ist eine äußerst sympathische Dame, auch bescheiden. Sie fragte: ‚Darf ich rauchen?‘. Das ist ein Zeichen von Eleganz. Sie sieht für ihr Alter sehr jung aus. Sie hat ein kindliches Gesicht. Sie hat eine nahbare Persönlichkeit. Sie spricht auch Sprachen. Sie ist jemand, der Kontakt zur Bevölkerung hat. So ist eine italienische Ministerpräsidentin eben. Sie hat keinerlei Dünkel. Weder gegenüber einem Kellner, noch einem Polizeibeamten, noch ihrer eigenen Delegation oder den Empfangenden ließ sie an Bescheidenheit vermissen. Sie war zu jedem höflich.”
"EIN VIERTEL AUS SOZIALWOHNUNGEN, DIE MUSSOLINI ERBAUTE"
Die Händler im Großen Basar sind ebenfalls gut organisiert. Sie kennen das Protokoll für solche Angelegenheiten schon seit Jahren. Es gibt Mete Boybeyi, der in der Verwaltung der Basarhändler tätig ist. Er hat das Umfeld sehr gut organisiert. Meloni war, wie andere Italiener auch, sehr neugierig auf Lampen. Sie interessierte sich sehr für die Kronleuchter und die Lampen mit alten Motiven. Sie schaute sich Silberwaren und Teppiche an. Wir haben zwei Stunden dort verbracht. Die Händler im Großen Basar haben viele Geschenke gemacht. Sie haben sie sehr sympathisch empfangen. Meloni verhielt sich ebenfalls auf eine sympathische Art. Sie hat eine Persönlichkeit, die dem Volk nahesteht. Das Umfeld, in dem sie aufgewachsen ist, hat auch einen Einfluss darauf. Ich habe sie nach dem Viertel gefragt, in dem sie geboren und aufgewachsen ist, und sie hat es mir gesagt. Ich kenne dieses Viertel. Es ist ein Viertel, das aus Sozialwohnungen besteht, die Mussolini erbauen ließ. In jener Zeit lebte dort die italienische Mittelschicht. Heute gelten diese Wohnungen und Viertel natürlich als luxuriös.”
SIE Aß DAS KÜRBIS-DESSERT NICHT
Prof. Dr. İlber Ortaylı fügte hinzu: “Meloni wurde auch ein Dessert angeboten. Ich bemerkte, dass sie das Kürbis-Dessert gar nicht anrührte. Denn Italiener mögen Kürbis nicht besonders”, sagte er.
Nachrichtenquelle: 12punto
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