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MHP zieht Klage gegen Kılıçdaroğlu auf 'politisches Verbot' zurück: Der Grund ist bekannt

Der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız gab bekannt, dass sie ihre Strafanzeige gegen den ehemaligen CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu zurückgezogen haben.

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MHP zieht Klage gegen Kılıçdaroğlu auf 'politisches Verbot' zurück: Der Grund ist bekannt

Die MHP hat ihre Strafanzeige in dem Verfahren gegen den ehemaligen CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu zurückgezogen, in dem ihm "Verherrlichung von Straftaten und Straftätern" vorgeworfen wurde und ein politisches Betätigungsverbot gefordert worden war.

In einer von Yıldız veröffentlichten Erklärung hieß es: "Parallel zu der entschlossenen Haltung für eine 'Türkei ohne Terror' und für den Frieden in der Region ziehen wir unsere Strafanzeige gegen den Angeklagten zurück."

Die Anklageschrift, die auf der Anzeige der stellvertretenden MHP-Vorsitzenden Feti Yıldız, İzzet Ulvi Yönter und İsmail Faruk Aksu basierte, war vom 35. Schwurgericht Ankara angenommen worden. Gegen Kılıçdaroğlu wurde eine Freiheitsstrafe von zweieinhalb bis dreieinhalb Jahren sowie ein 'politisches Verbot' gemäß Artikel 53 des türkischen Strafgesetzbuches gefordert.

Am 16. Januar 2025 hatte der stellvertretende MHP-Vorsitzende Feti Yıldız bereits erklärt, dass die MHP ihre Anzeige zurückgezogen habe. Yıldız erinnerte an die Worte des MHP-Vorsitzenden Devlet Bahçeli über die 'Vereinigung der Herzen' und "Wenn es um Opferbereitschaft geht, werden wir das Verlangte erfüllen" und erklärte, dass Bahçeli die Anweisung gegeben habe, "die Anzeige zurückzuziehen".

SIE HABEN IHRE ANZEIGE ZURÜCKGEZOGEN

Heute haben die Kläger in dem Verfahren gegen Kılıçdaroğlu, die MHP-Abgeordneten Feti Yıldız, Ulvi Yönter und Faruk Aksu, ihre Anzeige offiziell zurückgezogen. Yıldız äußerte sich in seiner Erklärung wie folgt:

"Parallel zu der entschlossenen Haltung für eine 'Türkei ohne Terror' und für den Frieden in der Region ziehen wir unsere Strafanzeige gegen den Angeklagten zurück.

Auf unseren Antrag bei der Generalstaatsanwaltschaft wurde gegen den Angeklagten vor dem Schwurgericht Ankara ein öffentliches Verfahren eröffnet, da er den Tatbestand der 'Verherrlichung von Straftaten und Straftätern', ein formelles Gefährdungsdelikt, öffentlich und mit allgemeinem Vorsatz begangen hat.

Die Gedanken- und Meinungsfreiheit, die zu den wichtigsten Menschenrechten zählt, ist zugleich ein Bereich umfassender Verantwortung.

In den gesetzgebenden Versammlungen demokratischer Länder ist es ein Erfordernis der öffentlichen Ordnung, neben universellen Prinzipien auch nationale Ermessensspielräume zu schützen und entsprechende Regelungen zu treffen.

Das Strafrecht befasst sich nicht nur mit den tatsächlich eingetretenen Folgen menschlichen Handelns, sondern auch mit den möglichen Folgen.

An diesem Punkt kommt das Konzept der Gefahr ins Spiel. Im modernen Recht ist Gefahr nichts anderes als eine Wahrscheinlichkeit; wenn eine Gefahr, die geeignet ist, Schaden anzurichten, geeignet ist, den geschützten Rechtswert zu verletzen, ist die Gefahr entstanden und folglich der Straftatbestand erfüllt.

Zweifellos hat jedes Regime, wie auch das demokratische, das Recht, sich gegen Gefahren zu verteidigen, die auf seine Existenz abzielen.

'ERFORDERNIS DES RECHTSSTAATES'

Andererseits ist es ein Erfordernis des Rechtsstaates, Äußerungen zu verfolgen, die eine 'offene und unmittelbare Gefahr' darstellen und die nationale Sicherheit stören.

Sowohl im nationalen als auch im universellen Recht gibt es detaillierte Regelungen zur Gedankenfreiheit, um den 'Missbrauch von Rechten und Freiheiten zu verhindern'.

Zum Beispiel;

Die Bemühungen von Mandatsträgern, durch Boykottaufrufe gegen nationale Produkte eine Wahrnehmung der Unregierbarkeit zu erzeugen, die Angriffe, die infolge dieser Aufrufe stattfanden, und haltlose Anschuldigungen können sich nicht hinter dem Begriff der Meinungsfreiheit verstecken.

Wie wir bereits in der Strafanzeige vom 05.02.2020 teilweise dargelegt haben, ist die CHP in diesem Prozess auf fatale Weise abgedriftet, hat sich in eine Struktur verwandelt, die ihre gesamte Vergangenheit verleugnet, sich vom Bewusstsein der Zugehörigkeit zur Nation entfernt und ist in einen grundlegenden und umfassenden Konflikt mit den Souveränitäts- und historischen Rechten der türkischen Nation geraten.

Aus den oben kurz erläuterten Gründen ziehen wir die Strafanzeige gegen den ehemaligen CHP-Vorsitzenden Kemal Kılıçdaroğlu zurück. Wir bitten respektvoll um die entsprechende Umsetzung."


Nachrichtenquelle: 12punto

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