Nachricht von Dilruba, die wegen eines Instagram-Kommentars verhaftet wurde: 'Sie können uns nicht einschüchtern, sie können uns nicht unterkriegen'
Der CHP-Abgeordnete für Izmir, Tuncay Özkan, besuchte Dilruba, die durch ihre Kommentare zur Sperrung von Instagram in einem Straßeninterview bekannt wurde und kurz darauf verhaftet und inhaftiert wurde, und übermittelte ihre Botschaften.
Der CHP-Abgeordnete Özkan besuchte Dilruba Y. in der geschlossenen Frauenstrafanstalt Şakran, nachdem sie wegen ihrer Äußerungen in einem Straßeninterview in Izmir unter dem Vorwurf der „Aufstachelung des Volkes zu Hass und Feindseligkeit“ sowie der „Beleidigung des Präsidenten“ verhaftet und inhaftiert worden war.
Özkan erklärte nach seinem Besuch:
„Sie ist eines der jüngsten Opfer der Meinungsfreiheit in der Türkei. Die Meinungsfreiheit zu verteidigen, bedeutet, den Menschen zu verteidigen. Eine mutige türkische Frau äußert dies dort drinnen.
Dilruba Y. sagt: ‚Indem sie mich hierher gesteckt haben, haben sie mich nur noch stärker gemacht. Wenn ich hier rauskomme, werde ich weiterhin meine Ideen verteidigen, denn mein Leitbild ist Mustafa Kemal Atatürk. Ich habe niemanden beleidigt. Ich habe nicht mit der Absicht gesprochen, zu beleidigen, sondern meine Ansichten dargelegt. Ich werde weiterhin meine Ansichten äußern. Sie können mich nicht einschüchtern, sie können mich nicht unterkriegen.‘ Dilruba lässt euch alle herzlich grüßen und hat ihre Liebe übermittelt.

"SIE WIRD IHREN KAMPF FORTSETZEN"
Dilruba wird ihren Kampf für die Freiheit fortsetzen. Heute ist jedoch der 23. Jahrestag der Gründung der AK-Partei. Sie sind auf einem sehr falschen Weg bis hierher abgedriftet. Indem sie Verbote verhängen und die Freiheiten einschränken, bleibt ihnen kein Ort mehr, an den sie gehen können. Ich appelliere an Herrn Recep Tayyip Erdoğan. ‚Die Republik-Kundgebungen seien eine Aufstachelung des Volkes.‘ Nein, ich habe sie organisiert. Unser Volk wurde nicht aufgestachelt. Unser Volk hat mit dieser kraftvollen Stimme, die aus seinem Inneren kam und wie eine Flutwelle strömte, gesagt, dass es die Republik verteidigt.
Unser Volk wird heute wieder auf die Plätze gehen, wenn es nötig ist, um die Meinungsfreiheit zu verteidigen. Es gibt keinen Grund, die Plätze oder das Volk zu fürchten. Damals haben sie dir auch nichts getan, Erdoğan. Was werden sie dir heute antun?
Die Plätze sind Orte, an denen das Volk wie eine stürmische Flutwelle zusammenströmt und an denen das Herz der Türkei schlägt. Man muss sie nicht fürchten. Das Volk ist nicht zu fürchten. Wir werden weiterhin die Stimme des Volkes Gehör verschaffen, das Volk verteidigen und gemeinsam mit dem Volk voranschreiten.''
Nachrichtenquelle: 12punto
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