Neue Aufnahmen der Minguzzi-Mordverdächtigen aufgetaucht: War der Mord im Voraus geplant?
Im Fall der Messerattacke auf den 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi in Kadıköy sind neue Überwachungskameraaufnahmen der Verdächtigen vor und nach der Tat aufgetaucht. Die Aufnahmen zeigen, wie die Verdächtigen die U-Bahn-Drehkreuze ohne zu zahlen passierten und in einem Park ein Feuer entzündeten.
Im Prozess um die tödliche Messerattacke auf den 15-jährigen Mattia Ahmet Minguzzi, der am 24. Januar auf dem historischen Salı-Markt in Hasanpaşa, Kadıköy, unterwegs war, um Skateboard-Zubehör zu kaufen, sind neue Überwachungskameraaufnahmen aufgetaucht. Details zu den Aktivitäten der Verdächtigen vor und nach dem Vorfall sind damit erneut in den Fokus gerückt.
KAMERAAUFNAHMEN VOR UND NACH DER TAT
Die neuen Aufnahmen, die laut Angaben durch das TÜBİTAK wiederhergestellt wurden, zeigen, wie die Verdächtigen vor der Tat in einem Park ein Feuer entzündeten und dort Zeit verbrachten.
SIE HATTEN BEHAUPTET: 'WIR WAREN NIE IN DIESEM PARK'
Drei der Verdächtigen hatten in ihren Aussagen behauptet, sie seien 'nie in diesem Park gewesen'. Aufgrund der Aufnahmen wird nun die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass die Verdächtigen den Mord geplant haben könnten.
Zudem wurden die Momente aufgezeichnet, in denen die Verdächtigen illegal die U-Bahn-Drehkreuze passierten. Diese Aufnahmen ermöglichten eine Vertiefung der Ermittlungen zum Mordfall.
Der nach dem Vorfall schwer verletzte Mattia Minguzzi wurde ins Krankenhaus eingeliefert, verlor jedoch nach einem 17-tägigen Überlebenskampf sein Leben. Nach dem Tod des Jugendlichen wurden B.B. (15), der als Täter identifiziert wurde, sowie U.B. (15), der das Opfer nach dessen Sturz zu Boden getreten haben soll, festgenommen. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen „vorsätzlicher Tötung eines Kindes“ eingeleitet. Für beide Angeklagten wird eine Freiheitsstrafe zwischen 18 und 24 Jahren gefordert.
M.A.D. und A.Ö., die vor und nach der Tat gemeinsam mit den Haupttätern B.B. und U.B. gehandelt haben sollen, wurden ebenfalls wegen „Beihilfe zur vorsätzlichen Tötung eines Kindes“ festgenommen. Auch für diese Verdächtigen wird eine Freiheitsstrafe von jeweils 15 bis 20 Jahren gefordert.
Nachrichtenquelle : 12punto
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