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Neues Kapitel im Eskort-Skandal bei der Diyanet: Sehen Sie, was sie zur Vertuschung getan haben!

Im Eskort-Skandal, der in Österreich für Schlagzeilen sorgte, wurde bekannt, dass der Verdächtige ein ärztliches Attest vorlegen musste, um zu „beweisen, dass er keinen sexuellen Kontakt hatte“.

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Veröffentlicht: 18.08.2025 06:19 Aktualisiert: 18.08.2025 06:25
Neues Kapitel im Eskort-Skandal bei der Diyanet: Sehen Sie, was sie zur Vertuschung getan haben!

Im Rahmen der Ermittlungen zur Türkisch-Islamischen Union für die kulturelle Zusammenarbeit in Österreich (ATİB), die in der Öffentlichkeit als „Eskort-Skandal“ bekannt sind, wurden neue Vorwürfe erhoben.

Wie Mustafa Bildircin von Birgün berichtet, geht es in der Akte nicht nur um Zahlungen für „Eskort-Dienste und Ausgaben für private Unterhaltung“, sondern auch um eine verschwundene Summe von rund 1 Million Euro. Während die Herkunft des Geldes noch unklar ist, wird behauptet, dass einige Beamte der Diyanet İşleri Başkanlığı trotz monatlicher Gehälter von bis zu 7.000 Euro Spenden und Hilfsgelder zweckentfremdet haben sollen.

ÄRZTLICHES ATTEST SORGT FÜR ERSTAUNEN

Der wohl bemerkenswerteste Vorwurf in der Akte betrifft eine Person namens E., gegen die ein separates Verfahren läuft. Den Behauptungen zufolge wurde E. aufgefordert, ein ärztliches Attest vorzulegen, um zu „beweisen, dass er keinen sexuellen Kontakt hatte“, und dieses Attest wurde offiziell als Beweismittel in die Akten aufgenommen. Zudem wird behauptet, dass die Akte von E. durch einen Verwandten eines ehemaligen türkischen Ministers geschlossen wurde.

STELLUNGNAHME DER ATİB

Nachdem der Skandal in die Medien gelangt war, gab die ATİB-Führung eine schriftliche Erklärung ab. Darin wurden die „Eskort-Vorwürfe“ nicht direkt dementiert; stattdessen wurde erklärt, dass die fraglichen Vorfälle aus der vorangegangenen Amtszeit stammten und die Verbindungen der betroffenen Personen zur Institution bereits beendet worden seien.


Nachrichtenquelle: 12punto

Schlagwörter

Diyanet