Ogün Samast, der Mörder des Chefredakteurs der Agos-Zeitung Hrant Dink, war im Rahmen einer bedingten Haftentlassung freigekommen. Anschließend wurde ein weiteres Verfahren gegen ihn eingeleitet, in dem ihm vorgeworfen wird, „ohne Mitglied einer bewaffneten Terrororganisation zu sein, Straftaten im Namen der Organisation begangen zu haben“, wofür ihm eine Freiheitsstrafe von 5 bis 10 Jahren droht.
Nach seiner Entlassung hatte Samast in Trabzon einen Antrag bei Gericht gestellt, um seinen Namen zu ändern. Wie an die Presse durchgesickert war, wollte Ogün Samast den Namen Ali Eren Karadeniz annehmen.
Laut einem Bericht von Ersin Eroğlu von 10Haber erklärte Samasts Anwalt Hodo, dass Samast nach dem Bekanntwerden der Namensänderung in der Presse von seinem Vorhaben Abstand genommen habe. Der Anwalt teilte mit, dass der neue Antrag auf Namensänderung erst nach Abschluss des gegen Samast laufenden Verfahrens gestellt werde.
Nachrichtenquelle: 12punto