PKK-Terroristin lobt Bahçeli und kritisiert AKP: Sie wollen keine Amnestie!
Bese Hozat, eine der sogenannten Führungskräfte der Terrororganisation PKK, kritisierte die Entscheidung der CHP bezüglich Imralı. Hozat erklärte, man sei mit der Unentschlossenheit der AKP unzufrieden und die PKK-Kader würden keine Amnestie fordern.
Bese Hozat, eine sogenannte Führungskraft der Terrororganisation PKK, kritisierte den Ansatz der CHP zum Imralı-Prozess und argumentierte, dass diese Politik der Regierung diene.
Hozat erklärte, die CHP hätte kein Mitglied in die Imralı-Delegation entsenden sollen und bezeichnete diese Haltung als historischen Fehler. Zudem äußerte sie, dass die CHP sich nicht vollständig von ihren klassischen politischen Ansätzen lösen könne.
Die Terroristin Hozat betonte, dass die kurdische Frage für die Zukunft der Türkei auf einer demokratischen Grundlage gelöst werden müsse. Hozat, die erklärte, dass der Anführer der Terrororganisation PKK, Abdullah Öcalan, als Hauptverhandlungsführer des Prozesses anerkannt werden müsse, sagte: „Wenn die Türkei die kurdische Frage nicht auf demokratischer Basis löst, wird ihre Zukunft düster sein.“ Hozat unterstrich die Bedeutung tiefgreifender gesetzlicher Reformen, die die Existenz und Identität der Kurden anerkennen würden.
LOB FÜR BAHÇELİ, KRITIK AN DER AKP
Die PKK-Führungskraft bezeichnete Devlet Bahçeli als den Politiker, der den Prozess am besten verstehe, und erklärte, Bahçeli sei sich der Gefahren bewusst. Hozat sagte, die AKP verfolge hingegen einen unentschlossenen Ansatz und unternehme keine konkreten Schritte zur Lösung der kurdischen Frage. Sie argumentierte, dass die AKP keine klare Politik für eine Lösung entwickle und dies die Türkei etwas kosten werde.
PKK FORDERT KEINE AMNESTIE
Hozat erklärte, die separatistische Organisation PKK fordere gesetzliche Regelungen und Freiheitsgesetze, betonte jedoch, dass die PKK-Kader keine Amnestie wünschten. Mit den Worten „Wir haben keine Verbrechen begangen, daher fordern wir keine Amnestie“ erklärte Hozat, dass die PKK sich selbst in einem Freiheitskampf sehe. Die PKK gab an, keine Amnestie zu benötigen, da sie keine Verbrechen begangen habe, sondern lediglich Freiheit und demokratische Reformen fordere.
DIE POLITIK DER CHP MUSS SICH ÄNDERN
Hozat äußerte, dass die CHP keinen richtigen Ansatz in der kurdischen Frage verfolge. Sie argumentierte, dass die CHP ihre alten Codes und nationalistisch-rechten Tendenzen immer noch nicht ablegen könne, was die Parteipolitik negativ beeinflusse. Sie erklärte, die CHP müsse durch die Anerkennung Öcalans als Gesprächspartner zur Lösung der kurdischen Frage beitragen. Hozat betonte die Bedeutung eines von der CHP angeführten Lösungsprozesses und erklärte, dass der begangene Fehler korrigiert werden könne.
DIE CHP HÄTTE IN DER DELEGATION NACH IMRALI SEIN MÜSSEN
Abschließend erklärte Hozat, dass die CHP eine aktivere Rolle im Imralı-Prozess hätte spielen müssen: „Die CHP ist keine gewöhnliche Partei, sie ist die stärkste Partei der Türkei. Deshalb war es sehr wichtig, dass die CHP in diesem Prozess eine Vorreiterrolle übernimmt.“
Nachrichtenquelle: 12punto
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