Schwarzmarkt-Ermittlungen zum Spiel Beşiktaş gegen Fenerbahçe: 15 Personen festgenommen
Im Rahmen der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Schwarzhandel beim Derby zwischen Beşiktaş und Fenerbahçe wurden in 8 Provinzen Razzien durchgeführt. Bei den laufenden Untersuchungen wurden 15 Personen festgenommen.
Im Zuge der Ermittlungen wegen des Verdachts auf Schwarzhandel mit Tickets für das Derby zwischen Beşiktaş und Fenerbahçe wurden in 8 Provinzen Razzien durchgeführt. Die Generalstaatsanwaltschaft der anatolischen Seite nahm im Rahmen der laufenden Untersuchungen 15 Personen fest; es wird behauptet, dass die Tickets auf unrechtmäßige Weise aufgekauft wurden.
Im Rahmen der Ermittlungen, die aufgrund der Vorwürfe des Schwarzhandels mit Tickets für das Spiel Beşiktaş gegen Fenerbahçe eingeleitet wurden, fanden in 8 Provinzen Operationen statt. Dabei wurden 15 Verdächtige festgenommen.
Es wurde festgestellt, dass 1.900 Tickets für den Fenerbahçe-Fanblock für das am 2. November 2025 im TÜPRAŞ-Stadion ausgetragene Spiel Beşiktaş-Fenerbahçe am 31. Oktober um 10:00 Uhr in den Verkauf gingen. Dabei wurde ermittelt, dass 632 Tickets unmittelbar nach Verkaufsstart vergriffen waren, während etwa 1.300 Tickets über einen längeren Zeitraum vom System nicht zum Verkauf angeboten werden konnten. Es wird behauptet, dass die Verdächtigen das Passolig-System während des Ticketverkaufs blockierten, um die verbleibenden Tickets gesammelt aufzukaufen. Bei den Untersuchungen wurde zudem festgestellt, dass ein Teil dieser Tickets vor dem Spiel in Stadionnähe sowie auf Internetseiten und über soziale Medien wie Telegram, WhatsApp und X zum Verkauf angeboten wurde.
''VERDÄCHTIGE STANDEN MITEINANDER IN VERBINDUNG''
Bei der Überprüfung der Bankkontobewegungen der Verdächtigen wurden zahlreiche Geldflüsse mit Verwendungszwecken wie 'Spiel', 'Übertragung', 'Tribüne', 'Ticket', 'GS', 'FB', 'BJK' und 'Dauerkarte' festgestellt; auf einigen Konten wurden zudem ungewöhnliche Geldein- und -ausgänge registriert. Darüber hinaus wurde angegeben, dass die Verdächtigen vor dem Spiel miteinander in Kontakt standen.
''1 JAHR VERBOT DES BESUCHS VON SPORTVERANSTALTUNGEN''
Im Rahmen der Ermittlungen wurden in 8 Provinzen zeitgleich Razzien an den Adressen der 15 Verdächtigen durchgeführt. Gegen die Verdächtigen wurden Haftbefehle wegen 'Behinderung des Betriebs von IT-Systemen' und 'Verkauf von Tickets über dem Nennwert' erlassen. Während gegen die Verdächtigen eine einjährige Sperre für den Besuch von Sportveranstaltungen verhängt wurde, dauern die Ermittlungen an.
Nachrichtenquelle: 12punto
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