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Überstellungsdokument des CHP-Abgeordneten Aykut Erdoğdu, dessen Verhaftung gefordert wird, aufgetaucht: Basiert auf konkreten Beweisen...

Der CHP-Abgeordnete Aykut Erdoğdu, der im Rahmen von vier separaten Ermittlungsverfahren gegen Kommunalverwaltungen in Istanbul festgenommen wurde, wurde von der Staatsanwaltschaft mit dem Antrag auf Untersuchungshaft an das zuständige Friedensgericht überstellt. Das gegen Erdoğdu erstellte Überstellungsdokument ist nun aufgetaucht.

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Überstellungsdokument des CHP-Abgeordneten Aykut Erdoğdu, dessen Verhaftung gefordert wird, aufgetaucht: Basiert auf konkreten Beweisen...

Die Ermittlungen gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) und Ekrem İmamoğlu wegen Korruptionsvorwürfen, die Ermittlungen zu mutmaßlichen Bestechungsgeldern an Bürgermeister – darunter der geständige Aziz İhsan Aktaş und der Bürgermeister von Beşiktaş, Rıza Akpolat – zur Organisation von Ausschreibungsverfahren, die Ermittlungen aufgrund einer Anzeige bezüglich einer Direktvergabe der Direktion für Kultur und Soziales der Gemeinde Beşiktaş für die Feierlichkeiten zum 29. Oktober 2019 sowie die Ermittlungen, die nach Aussagen einiger Verdächtiger im Rahmen der Korruptionsermittlungen gegen die İBB bezüglich der Gemeinde Büyükçekmece eingeleitet wurden, dauern an.

Die 36 im Rahmen der Ermittlungen festgenommenen Verdächtigen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an den Justizpalast in Çağlayan überstellt. Vier Verdächtige, darunter der ehemalige CHP-Abgeordnete Aykut Erdoğdu, deren Aussagen bei der Staatsanwaltschaft abgeschlossen waren, wurden mit dem Antrag auf Untersuchungshaft an das zuständige Friedensgericht überstellt.

ÜBERSTELLUNGSDOKUMENT AUFGETAUCHT

Unterdessen ist das von der Staatsanwaltschaft erstellte Überstellungsdokument für Aykut Erdoğdu, der mit dem Antrag auf Untersuchungshaft an das Friedensgericht überstellt wurde, aufgetaucht. 

In dem an das Friedensgericht gerichteten Schreiben wird dargelegt, dass Erdoğdu innerhalb einer Struktur agierte, die Fatih Keleş unterstellt war. Laut der Aussage von Ertan Yıldız im Rahmen der Kronzeugenregelung wurde im Rahmen eines Vertrags mit der Firma Vega Hereco ein Betrag von 1,2 Millionen US-Dollar von Aykut Erdoğdu an Fatih Keleş übergeben. Zudem wurde festgestellt, dass die Verdächtigen Erdoğdu, Keleş und Yıldız nach dem Tag, an dem die Entscheidung bezüglich des besagten Vertrags getroffen wurde, gemäß der Kronzeugenaussage in Saraçhane gemeinsam agierten. 

Im Überstellungsdokument wird ausgeführt, dass konkrete Beweise vorliegen, die belegen, dass Erdoğdu als Vermittler bei Bestechungszahlungen fungierte, und dass der Vertrag erst nach der Übergabe des Bestechungsgeldes an Fatih Keleş abgeschlossen wurde.

Es wird in dem Dokument weiter dargelegt, dass aufgrund der konkreten Beweise für den dringenden Tatverdacht, dass der Verdächtige Erdoğdu innerhalb der Organisation unter der Leitung von Keleş handelte und die ihm zur Last gelegten Straftaten der „Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung“ sowie der „Bestechung durch Vermittlung“ begangen habe, seine Untersuchungshaft beantragt wurde.


Nachrichtenquelle: İHA

Aykut Erdoğdu CHP Fatih Keleş Geständnis Staatsanwalt