10.000 Erdbebenopfer in Deutschland nicht zurückgekehrt: Asylanträge gestellt
Es hat sich herausgestellt, dass 10.000 Erdbebenopfer, die Deutschland nach dem Erdbeben vom 6. Februar mit einem „dreimonatigen vereinfachten Visum“ aufgenommen hatte, trotz Ablauf ihrer Visa nicht zurückgekehrt sind. Es wurde bekannt, dass die Erdbebenopfer Asylanträge gestellt haben.
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Nach den Erdbeben vom 6. Februar mit Zentrum in Kahramanmaraş hatte Deutschland ein schnelles und vereinfachtes dreimonatiges Visumverfahren für Erdbebenopfer eingeführt, deren Angehörige in Deutschland leben.
Es wurde bekannt, dass 10.000 Erdbebenopfer, die mit diesem Visum nach Deutschland gereist waren, trotz Ablauf ihrer Visa nicht in die Türkei zurückgekehrt sind.
Wie Ali Gülen von der Zeitung Sözcü berichtet, haben diejenigen, die mit einem Erdbeben-Visum zu ihren Angehörigen kamen, aus verschiedenen Gründen Asylanträge gestellt.
Die Berliner Morgenpost berichtete, dass Asylanträge gestellt wurden, und es liegen Informationen vor, dass diese Personen, die sich bei ihren Angehörigen aufhalten, auf unterschiedliche Weise im Land geblieben sind.
Es wurde zudem angegeben, dass einige Erdbebenopfer während laufender Asylverfahren Arbeit gefunden haben und arbeiten. Andererseits wurde bekannt, dass die Asylanträge dieser Personen, deren dreimonatige Visa längst abgelaufen sind, mit der Begründung abgelehnt wurden, dass „die Türkei kein Kriegsgebiet, sondern ein NATO-Partner, EU-Beitrittskandidat und ein sicheres Land“ sei, die Antragsteller jedoch vor Gericht gezogen sind.