1000 Tage nach dem Erdbeben: Hatay liegt noch immer im Schatten der Trümmer

Am 1000. Tag nach den Erdbeben vom 6. Februar zeigen Aufnahmen aus Hatay, dass das Leben in der Stadt noch immer nicht zur Normalität zurückgekehrt ist. Infrastrukturprobleme, schlammige Straßen und Schwierigkeiten beim Zugang zu sauberem Wasser halten an.

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Es sind genau 1000 Tage seit den Erdbeben vom 6. Februar vergangen, doch die jüngsten Aufnahmen aus Hatay zeigen, dass die Wunden in der Stadt noch immer nicht verheilt sind.

Entgegen der Rhetorik von Regierungsvertretern, die behaupten, die Stadt sei „wieder auf den Beinen“, und im Gegensatz zu den per Drohne verbreiteten Bildern glänzender Straßen, ist die Lage in Hatay alles andere als erfreulich.

Aufnahmen von einem Marktplatz zeigen, dass es dort keinen Asphalt gibt, Frauen Wasser in Kanistern herbeischleppen und sich große Schlammhaufen sowie nicht abgeholter Müll ansammeln. Die Bilder führen vor Augen, dass nicht nur die städtebauliche Sanierung, sondern auch die Infrastruktur und die Grundversorgung nach wie vor unzureichend sind.

Die Szenerie birgt auch ernsthafte Gesundheitsrisiken. Die im Schlamm angesammelten Abfälle und der Müll erhöhen die Gefahr von Infektionskrankheiten, insbesondere für Kinder und ältere Menschen.

Die Bewohner von Hatay reagieren empört: „Sie haben uns immer Hoffnung gemacht, aber 1000 Tage sind vergangen und wir tragen unser Trinkwasser immer noch in Kanistern“, sagen sie.