11 Jahre lang versteckt: Mit neuer Identität und neuem Gesicht ein neues Leben aufgebaut

Der Hauptverdächtige eines Mordes, der 2011 in Bursa begangen wurde, lebte unter der Identität seines Bruders in Izmir und unterzog sich neun Schönheitsoperationen. Nach jahrelanger akribischer Verfolgung nahm die Polizei den Verdächtigen in einem Pendlerbus fest, als er auf dem Weg zu seiner Arbeit in einer Möbelwerkstatt war.

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Nach einem geplanten Mord in einem Nachtclub in Bursa im Jahr 2011 tauchte A.K., der dort als Sicherheitskraft arbeitete, unter, nachdem er gemeinsam mit seinem Chef eine Person getötet hatte. Sein Chef wurde nach einiger Zeit gefasst und inhaftiert. A.K. jedoch verließ Bursa unmittelbar nach der Tat per Anhalter, floh nach Izmir und änderte sein Leben unter der Identität seines Bruders vollständig.

Um in seinem neuen Leben nicht aufzufallen, arbeitete der Verdächtige in einem gewöhnlichen Job und unterzog sich neun Schönheitsoperationen, um sein Gesicht weitgehend zu verändern und seine Spuren zu verwischen. Mit massiven Veränderungen seiner Gesichtszüge, von der Nase bis zum Kinn, gelang es A.K., in seinem Umfeld als völlig anderer Mensch aufzutreten.

Die Teams der Vollstreckungsabteilung der Sicherheitsdirektion der Provinz Bursa rollten den Fall nach Jahren wieder auf und intensivierten ihre Ermittlungen. Jedes noch so kleine Detail wurde ausgewertet, hunderte Stunden an Kameraaufnahmen wurden akribisch geprüft und Daten aus verschiedenen Städten abgeglichen.

Als Ergebnis der Ermittlungen wurde festgestellt, dass A.K. in einer Möbelwerkstatt in Izmir arbeitete. Der Verdächtige wurde tagelang observiert, wobei festgestellt wurde, dass er jeden Morgen mit demselben Pendlerbus zur Arbeit fuhr. Die Einsatzkräfte warteten auf den richtigen Moment für den Zugriff und nahmen A.K. im Pendlerbus fest. Der Moment des Einsatzes wurde von den Sicherheitskameras des Arbeitsplatzes sekündlich festgehalten.

11 JAHRE FLUCHT ENDET IM GEFÄNGNIS

Nach seiner Festnahme wurde der Verdächtige nach Bursa gebracht und vernommen. A.K. wurde dem Haftrichter vorgeführt, inhaftiert und zur Verbüßung der bereits vor langer Zeit gegen ihn verhängten lebenslangen Haftstrafe in ein Gefängnis überstellt. Dank der geduldigen Verfolgung durch die Polizeieinheiten und technischer Möglichkeiten konnte ein weiterer Fall nach Jahren aufgeklärt werden.