12 Freilassungen nach Festnahmen zum 1. Mai
Im Prozess gegen 12 Personen, die festgenommen und inhaftiert wurden, nachdem ihre Häuser gestürmt worden waren, weil sie am 1. Mai zum Taksim-Platz marschieren wollten, wurden alle Angeklagten freigelassen.
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Die erste Anhörung in dem Fall gegen 12 Personen, die festgenommen und inhaftiert wurden, nachdem ihre Häuser gestürmt worden waren, weil sie am 1. Mai zum Taksim-Platz marschieren wollten, fand heute vor dem 25. Strafgericht erster Instanz in Istanbul statt.
Es wurde die Freilassung aller Angeklagten beschlossen.
AUS DER ANKLAGESCHRIFT
Die Ermittlungsbehörde für Terror- und organisierte Kriminalität der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hatte zwei Anklageschriften erstellt. In der ersten Anklageschrift wurden für 30 Inhaftierte insgesamt bis zu 405 Jahre Haft gefordert. In der zweiten Anklageschrift wurden für 12 Inhaftierte insgesamt 162 Jahre Haft gefordert. In den beiden separaten Anklageschriften wurden für insgesamt 42 Inhaftierte insgesamt bis zu 567 Jahre Haft gefordert.
29 INHAFTIERTE VERBLEIBEN
Von den Personen, die am 1. Mai, dem Tag der Arbeit, beim Versuch, von Saraçhane aus zum Taksim-Platz zu marschieren, auf die Polizei trafen und anschließend festgenommen und inhaftiert wurden, wurden heute weitere 12 durch das Gericht freigelassen.
Damit verbleiben insgesamt 29 Inhaftierte in dem Fall.
Insgesamt 77 Personen, die bei Operationen gegen diejenigen festgenommen wurden, die am 1. Mai in Stadtteilen wie Saraçhane, Beşiktaş und Beyoğlu beim Versuch, den Tag am Taksim-Platz zu feiern, auf die Polizei trafen, waren inhaftiert worden.