14 Festnahmen im Ermittlungsverfahren wegen „Informationsweitergabe“ an die Casperlar-Bande! 4 Personen freigelassen

Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy durchgeführten Ermittlungen wurden 14 Verdächtige, die Informationen an die kriminelle Organisation „Casperlar“ weitergegeben haben sollen, verhaftet und in ein Gefängnis überstellt.

İHA

Im Zuge der Ermittlungen gegen die kriminelle Organisation „Casperlar“, die in den Istanbuler Stadtteilen Bahçelievler, Küçükçekmece und Bağcılar aktiv ist und von İsmail Atız angeführt wird, wurden neue Erkenntnisse gewonnen. Es wurde festgestellt, dass die Organisation in zahlreiche Straftaten verwickelt ist, darunter Raub, vorsätzliche Körperverletzung, Bedrohung, Drogenhandel, Prostitution und Freiheitsberaubung.

ES WURDE FESTGESTELLT, DASS ÖFFENTLICHE BEDIENSTETE INFORMATIONEN WEITERGABEN

Während des Ermittlungsverfahrens kam ans Licht, dass einige öffentliche Bedienstete in einem Interessenverhältnis mit der kriminellen Organisation standen und den Bandenmitgliedern Informationen zu gerichtlichen und administrativen Abfragen zukommen ließen. Es wurde ermittelt, dass die Organisation über Beamte, die bei Gerichten und verschiedenen öffentlichen Einrichtungen tätig sind, Abfragen zu Straftaten und Fahndungsregistern durchführen ließ.

18 VERDÄCHTIGE FESTGENOMMEN

Aufgrund der gesammelten Beweise wurden die Teams der Istanbuler Sicherheitsdirektion aktiv. Gegen insgesamt 17 Verdächtige, darunter 9 Polizeibeamte, 1 Protokollführer, 1 Zollbeamter und 1 ehemaliger Polizeibeamter, der nicht mehr im Dienst ist, wurde ein Haftbefehl erlassen. Im Zuge der laufenden Arbeiten stieg die Zahl der Festnahmen auf 18, nachdem eine weitere Person gefasst wurde.

14 PERSONEN VERHAFTET, 4 VERDÄCHTIGE FREIGELASSEN

Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen zum Justizpalast Bakırköy überstellt. Nach den Aussagen bei der Staatsanwaltschaft wurden 17 Verdächtige mit dem Antrag auf Haftbefehl und 1 Verdächtiger mit dem Antrag auf gerichtliche Kontrolle dem zuständigen Friedensrichter vorgeführt. Nach der Bewertung durch das Gericht wurden 14 Verdächtige verhaftet und in ein Gefängnis überstellt, während 4 Personen unter der Auflage eines Ausreiseverbots freigelassen wurden.