15-tägiges Verbot nach Bergarbeiter-Protest in Ankara

Die Entscheidung des Gouverneursamts folgte auf die Festnahme von 80 Bergarbeitern, die vor dem Energieministerium protestieren wollten und in der Nacht wieder freigelassen wurden.

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Das Gouverneursamt Ankara hat ein 15-tägiges Verbot für Demonstrationen und Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet angekündigt. Die Entscheidung fiel im Anschluss an die Proteste von Arbeitern der zu Yıldızlar SSS Holding gehörenden Unternehmen Eti Gümüş und Doruk Madencilik in Ankara.

Die Bergarbeiter waren gestern nach Ankara gekommen, um vor dem Ministerium für Energie und Natürliche Ressourcen eine Erklärung abzugeben und die Einhaltung der ihnen gegebenen Versprechen zu fordern. Während des Polizeieinsatzes wurden 80 Bergarbeiter festgenommen.

Die unabhängige Bergarbeitergewerkschaft Bağımsız Maden İş Sendikası teilte mit, dass die festgenommenen Arbeiter nach etwa 12 Stunden in der Nacht wieder freigelassen wurden. Die Gewerkschaft erklärte, dass kein Gespräch mit dem Energieministerium stattfinden konnte.

In der Erklärung der Gewerkschaft wurde argumentiert, dass die Verantwortung für den Prozess bei den Ministerien für Energie, Arbeit und Inneres liege. Es wurde betont, dass die Bemühungen zur Erfüllung der Forderungen der Arbeiter fortgesetzt würden.

Die Gewerkschaft Bağımsız Maden İş hatte zudem angekündigt, heute um 11.00 Uhr erneut vor dem Energieministerium präsent zu sein. Das 15-tägige Verbot des Gouverneursamts umfasst nun alle geplanten Demonstrationen und Veranstaltungen in der Stadt.