15 Verdächtige wegen mutmaßlicher Spionage für Israel inhaftiert
Von 34 Verdächtigen, die wegen des Vorwurfs der „internationalen Spionage“ für den israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad festgenommen wurden, sind 15 inhaftiert worden.
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Die Verdächtigen, die bei einer in Istanbul koordinierten Operation in 8 Provinzen gefasst und vier Tage lang polizeilich vernommen wurden, wurden nach einer medizinischen Untersuchung an das Justizgebäude in Çağlayan überstellt.
Von den 34 Verdächtigen, bei denen festgestellt wurde, dass sie für die Online-Operationseinheit Israels tätig waren, wurden 26 mit dem Antrag auf Inhaftierung wegen des Vorwurfs der „politischen oder militärischen Spionage“ dem zuständigen Haftrichter vorgeführt.
Das Gericht ordnete die Inhaftierung von 15 der Verdächtigen an, während gegen 11 weitere gerichtliche Auflagen verhängt wurden.
Es wurde bekannt, dass 8 weitere Verdächtige zur Abschiebung an die Provinz-Migrationsbehörde übergeben wurden.
GLEICHZEITIGE OPERATION AN 57 ADRESSEN DURCHGEFÜHRT
Im Rahmen der Aktivitäten der Anti-Terror-Abteilung der Istanbuler Polizei sowie in Zusammenarbeit mit dem türkischen Geheimdienst MİT und der Nachrichtendienstabteilung waren Informationen darüber erlangt worden, dass der israelische Auslandsgeheimdienst Mossad beabsichtigte, Aufklärungs-, Verfolgungs-, Übergriffs- und Entführungsaktionen gegen in der Türkei aus humanitären Gründen lebende ausländische Staatsangehörige durchzuführen.
Es wurde zudem aufgedeckt, dass Mossad-Beamte, die über soziale Medien Kontakt zu den Verdächtigen aufnahmen, an Informationen über bestimmte Personen gelangten.
Nachdem bewertet wurde, dass die betreffenden Aktivitäten als „internationale Spionage“ eingestuft werden könnten, leiteten die Sicherheitskräfte Maßnahmen zur Festnahme von 46 Verdächtigen ein. Bei einer am 2. Januar durchgeführten gleichzeitigen Operation an 57 Adressen in 15 Bezirken Istanbuls sowie in Ankara, Kocaeli, Hatay, Mersin, İzmir, Van und Diyarbakır wurden 34 Verdächtige gefasst.
Bei den Durchsuchungen an den Adressen wurden 143.830 Euro, 23.680 US-Dollar, verschiedene Mengen an Bargeld aus anderen Ländern, eine nicht registrierte Schusswaffe sowie eine große Anzahl an Munition und digitales Material beschlagnahmt.