16-Jähriger schießt auf Gleichaltrigen!
In Istanbul hat ein 16-Jähriger einen Gleichaltrigen ins Bein geschossen, weil dieser angeblich Gerüchte über ihn verbreitet haben soll. Der Jugendliche floh vom Tatort, wurde jedoch von der Polizei gefasst.
İHA
Im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu hat ein 16-Jähriger einen Gleichaltrigen mit einer Schusswaffe ins Bein geschossen, da dieser angeblich im Viertel schlecht über ihn geredet haben soll. Der Jugendliche, der vom Tatort floh, wurde von Polizeibeamten der Kriminalpolizei Beyoğlu gefasst.
Der Vorfall ereignete sich am vergangenen Dienstag gegen 16.00 Uhr im Stadtviertel Beyoğlu Piyalepaşa. Nach vorliegenden Informationen verfolgte der 16-jährige Tatverdächtige A.K. seinen Bekannten M.N.T., dem er vorwarf, hinter seinem Rücken über ihn gesprochen zu haben. Als A.K. ihn in einer Straße stellte, zog er seine Waffe und schoss. Bei dem Angriff wurde M.N.T. am Bein und am Fuß verletzt, während der Angreifer A.K. mit der Waffe in der Hand flüchtete. Die Flucht des Angreifers wurde von Überwachungskameras aufgezeichnet.
16-JÄHRIGER SCHIESST AUF GLEICHALTRIGEN
Nach dem Vorfall wurde der verletzte M.N.T. nach einer Erstversorgung durch die alarmierten Rettungskräfte mit einem Krankenwagen in ein Krankenhaus gebracht und dort behandelt.
Es wurde bekannt, dass keine Lebensgefahr für den Jugendlichen besteht.
Unterdessen leitete die Polizei Ermittlungen zu dem Vorfall ein. Im Rahmen der Untersuchungen vernahmen die Polizeibeamten der Kriminalpolizei Beyoğlu den verletzten M.N.T. und werteten die Aufnahmen der umliegenden Überwachungskameras aus.
ANGREIFER GEFASST
Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass es sich bei dem Angreifer um den 16-jährigen A.K. handelt, der bereits mit 9 Einträgen im polizeilichen Führungszeugnis registriert ist.
Die Polizei führte Razzien an Orten durch, an denen sich die Person aufhalten könnte, und nahm ihn in einer Straße nahe dem Tatort zusammen mit der Tatwaffe fest.
Der festgenommene A.K. wurde zur Polizeidienststelle gebracht. Dort sagte er in seiner Aussage: „Er hat hinter meinem Rücken über mich geredet und Gerüchte verbreitet. Deshalb habe ich ihn erschossen, als ich ihn sah.“
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde A.K. dem Haftrichter vorgeführt, der wegen „vorsätzlicher Körperverletzung“ Haftbefehl erließ, woraufhin er in ein Gefängnis überstellt wurde.