16 Personen festgenommen: Neue Entwicklung bei OnlyFans-Razzia

Im Rahmen einer groß angelegten Operation gegen OnlyFans-Content-Ersteller, die trotz gerichtlicher Sperre in Istanbul aktiv waren, wurden 16 Verdächtige festgenommen. Bei der Razzia wurden zahlreiche Immobilien und Fahrzeuge beschlagnahmt; die festgenommenen Verdächtigen wurden dem Gericht überstellt.

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Teams der Abteilung für Cyberkriminalität der Istanbuler Sicherheitsdirektion leiteten unter der Koordination der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft eine Reihe von Untersuchungen gegen Personen ein, die der „Geldwäsche“ und der „Verbreitung obszöner Inhalte“ verdächtigt werden. Im Rahmen der Ermittlungen wurde festgestellt, dass der Zugang zu der digitalen Plattform OnlyFans, für die am 7. Juni 2023 eine gerichtliche Sperre verhängt worden war, durch die Änderung von IP-Adressen weiterhin aufrechterhalten wurde.

Die Behörden stellten fest, dass die Verdächtigen ihre Follower über Beiträge in sozialen Medien gegen Bezahlung zu exklusiven Inhalten leiteten und versuchten, die Interaktion durch das Teilen von Bildern und Videos zu steigern. Zudem kam heraus, dass für den Zugriff auf die Inhalte nicht nur die Plattform selbst, sondern auch beliebte Instant-Messaging-Dienste genutzt wurden.

Nach technischer und physischer Überwachung wurden heute in den frühen Morgenstunden in ganz Istanbul gleichzeitige Razzien durchgeführt. Als Ergebnis der Operation wurden 16 Verdächtige festgenommen; zudem wurde berichtet, dass im Zuge der Ermittlungen 2 Unternehmen, insgesamt 10 Immobilien und 14 Fahrzeuge beschlagnahmt wurden.

Zu den festgenommenen Personen gehören Azranur Ay Vandan, Meltem Bakır, Gizem Avcı, Yağmur Şimşek, Öznur Güven, Cansu Bade Taş, Kübra Yurdakul, Arzu Yılmaz, Derin Gür, Dilber Doğan, Eme Nur Süder, Kadriye Değirmenci, Lina Su Özgen, Yaprak Meriç Yücel, Nisanur Kavak, Tuğçe Cansu Parlak und Tülin Arıkoğlu.

Es wurde angegeben, dass sich einige der in den Ermittlungen genannten Personen derzeit im Gefängnis befinden oder im Ausland aufhalten. Ebru Arman, Ceyda Ersoy und Eda Alboya befinden sich im Gefängnis; Zeynep Alkan, Gizem Bağdaçiçek, Merve Taşkın, Burçin Erol und Serpil Cansız halten sich im Ausland auf.

Die 16 Verdächtigen, deren polizeiliche Maßnahmen abgeschlossen wurden, wurden dem Gericht überstellt.