19 weitere Personen in die Ermittlungen zum Seilbahnunglück in Antalya einbezogen
Nach dem Seilbahnunglück in Antalya, bei dem ein Mensch ums Leben kam, sieben Personen verletzt wurden und 174 Menschen 23 Stunden lang in der Luft festsaßen, hat das Innenministerium die Genehmigung für Ermittlungen gegen 19 weitere Personen erteilt.
İHA
Im Zusammenhang mit dem Seilbahnunglück vom 12. April, bei dem ein Mensch starb und sieben weitere verletzt wurden, war für 12 Verdächtige, darunter der Bürgermeister von Kepez, Mesut Kocagöz (CHP), von denen sich fünf in Untersuchungshaft befinden, eine Haftstrafe von bis zu 27 Jahren gefordert worden. Die von der Generalstaatsanwaltschaft Antalya beim 6. Schwurgericht eingereichte Anklageschrift wurde bereits angenommen.
Die laufenden Ermittlungen wurden nun auf 19 weitere Personen ausgeweitet, bei denen es sich um Mitarbeiter der Stadtverwaltung Antalya handelt, denen eine Vernachlässigung ihrer Kontroll- und Aufsichtspflichten vorgeworfen wird; für sie wurde die Ermittlungsgenehmigung erteilt.
Auf der Internetseite der Gouverneursverwaltung Antalya wurde die Ermittlungsgenehmigung wie folgt bekannt gegeben:
„In Bezug auf den Unfall, der sich am 12.04.2024 an der Tünektepe-Seilbahnlinie im Bezirk Konyaaltı in Antalya ereignete, wurde infolge der Untersuchungen durch die vom Innenministerium im Rahmen des eingeleiteten Verwaltungsverfahrens beauftragten zivilen Inspektoren gegen 19 Mitarbeiter der Stadtverwaltung Antalya, bei denen eine Vernachlässigung der Kontroll- und Aufsichtspflichten festgestellt wurde, gemäß Artikel 6 des Gesetzes Nr. 4483 die Ermittlungsgenehmigung erteilt und die Akte an die Generalstaatsanwaltschaft Antalya übermittelt.“