2. Fall Seçil Erzan: 300-Millionen-Betrug bei der Denizbank in Bornova

Es wurde behauptet, dass die Filialleiterin H.Ö. in der Denizbank-Filiale in Izmir-Bornova unter dem Versprechen hoher Zinsen 300 Millionen TL von Kunden eingesammelt habe. Die Polizei hat heute eine Durchsuchung der Filiale eingeleitet.

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Nachdem gegen die Filialleiterin der Denizbank in Bornova, H.Ö., ein Haftbefehl wegen des Vorwurfs erlassen wurde, unter dem Versprechen hoher Gewinne 300 Millionen Lira eingesammelt zu haben, hat die Polizei mit einer Durchsuchung der Bankfiliale begonnen.

Im Zusammenhang mit dem Millionenbetrug, der mit dem Fall Seçil Erzan verglichen wird, beschlagnahmen die Einsatzkräfte digitales Beweismaterial.

WAS WAR PASSIERT?

Die Filialleiterin der Denizbank in Izmir-Bornova, H.Ö., soll angeblich von insgesamt fünf Personen, darunter zwei Vereinsfunktionäre, unter dem Versprechen hoher Gewinne Geld eingesammelt haben. Nachdem festgestellt wurde, dass sie im Namen von S.Ç., der eine Wechselstube in Karşıyaka betreibt, Geld sammelte, leitete das Gremium zur Untersuchung von Finanzkriminalität (MASAK) eine Untersuchung zu dem Vorfall ein.

Während die Teams der Abteilung zur Bekämpfung von Finanzkriminalität in Izmir im Rahmen der laufenden Ermittlungen tätig sind, wurde bekannt, dass die Bankleitung Inspektoren in die Filiale entsandt hat und die Filiale vorübergehend geschlossen wurde.

Gegen H.Ö. und den Inhaber einer Wechselstube in Karşıyaka, S.Ç., wurden Haftbefehle wegen des Vorwurfs des „qualifizierten Betrugs“ und der „Veruntreuung“ erlassen.

Die Polizei nahm den Wechselstubenbesitzer S.Ç. in seinem Geschäft im Bezirk Karşıyaka fest. Der Verdächtige wurde zur Vernehmung zur Abteilung zur Bekämpfung von Finanzkriminalität gebracht.