2023 war Zeuge der tödlichsten Erdbeben der jüngeren Geschichte, auch die Türkei ist auf der Liste: 18 Beben über Magnitude 7 registriert
Im Jahr 2023 erlebte die Welt einige der tödlichsten Erdbeben ihrer jüngeren Geschichte. Bei den Erdbeben der Stärke 7,7 und 7,6 in der Türkei kamen 50.500 Menschen ums Leben. Bei einem Erdbeben der Stärke 7 in Marokko starben fast 3.000 Menschen. In Afghanistan kamen bei einem Beben der Stärke 6,3 2.500 Menschen ums Leben. In Nepal starben 157 Menschen bei einem Erdbeben der Stärke 5,6.
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2023 war Zeuge einiger der tödlichsten Erdbeben der jüngeren Geschichte. Diese Beben ereigneten sich in der Türkei, Marokko, Afghanistan und Nepal und kosteten Tausende Menschen das Leben.
DAS TÖDLICHSTE EREIGNETE SICH IN DER TÜRKEI
Die Katastrophen, die sich dieses Jahr weltweit ereigneten, führten – insbesondere unter dem Einfluss des Klimawandels – in vielen Ländern zu großen Verlusten an Menschenleben. Obwohl es weltweit in diesem Jahr keine Erdbeben über Magnitude 8 gab, wurden 18 Beben über Magnitude 7 und 123 Beben über Magnitude 6 registriert. Das größte und tödlichste Erdbeben ereignete sich in der Türkei.
Das Erdbeben der Stärke 7,7 am 6. Februar mit dem Epizentrum im Bezirk Pazarcık in Kahramanmaraş ereignete sich in einer Tiefe von 8,6 Kilometern. Das Beben, das in der gesamten Türkei in 11 Provinzen Zerstörung verursachte, führte auch in Syrien zu großen Schäden und Verlusten an Menschenleben. Insgesamt kamen 50.500 Menschen ums Leben, mehr als 100.000 Menschen wurden verletzt und 7.248 Gebäude stürzten ein. Diese Beben gingen als die tödlichsten Erdbeben der letzten 100 Jahre in der Türkei in die Geschichte ein.
Zu den weiteren tödlichen Erdbeben weltweit zählt das Beben der Stärke 7 in Marokko am 8. September, bei dem fast 3.000 Menschen ums Leben kamen und 2,8 Millionen Menschen betroffen waren. Bei dem Erdbeben am 7. Oktober in der afghanischen Stadt Herat an der Grenze zum Iran starben nach Angaben der Taliban-Übergangsregierung 2.500 Menschen, Tausende wurden verletzt. Bei dem Erdbeben der Stärke 5,6 am 3. November in der nepalesischen Region Jumla kamen 157 Menschen ums Leben.
Während bei einem Erdbeben der Stärke 6,7 in Ecuador am 18. März 18 Menschen ihr Leben verloren, starben bei einem Beben der Stärke 6,7 am 17. November in der Region Burias auf den Philippinen 11 Menschen.
Diese Katastrophen machten das Jahr 2023 zu einem Jahr, in dem viele Länder weltweit ihre „tödlichsten“ Erdbeben erlebten.