23.-April-Botschaft von Davutoğlu, der zuvor forderte: 'Alle Feierlichkeiten müssen abgesagt werden'

Nach den Schulangriffen in Şanlıurfa und Kahramanmaraş hatte der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, gefordert, alle Feierlichkeiten zum 23. April abzusagen. Nun veröffentlichte er eine Botschaft zum Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes.

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Der Vorsitzende der Gelecek-Partei, Ahmet Davutoğlu, gratulierte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Konto zum Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes am 23. April. In seinem Beitrag betonte Davutoğlu die Bedeutung der Großen Nationalversammlung der Türkei und gedachte der in Kahramanmaraş ums Leben gekommenen Lehrer und Schüler.

Davutoğlu erklärte: "Der 23. April bedeutet Zukunft. Herzlichen Glückwunsch zum Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes am 23. April, den Gazi Mustafa Kemal Atatürk unseren Kindern, der Garantie unserer Zukunft, geschenkt hat. Möge unsere Gazi-Versammlung, der Ort der Verwirklichung des nationalen Willens, ewig bestehen. Bei dieser Gelegenheit gedenke ich noch einmal voller Ehrfurcht der Lehrer und Schüler, die in Kahramanmaraş ihr Leben verloren haben, und spreche ihren Familien sowie unserer geschätzten Nation mein Beileid aus."


FRÜHERE ÄUSSERUNGEN SORGTEN FÜR REAKTIONEN

Ahmet Davutoğlu hatte in einer Bewertung nach den Schulangriffen in Şanlıurfa und Kahramanmaraş an den AKP-Vorsitzenden und Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan sowie den Parlamentspräsidenten Numan Kurtulmuş appelliert und gesagt: "Bis zum Tag der Nationalen Souveränität und des Kindes am 23. April sollte eine Staatstrauer ausgerufen werden, alle Feierlichkeiten und Empfänge zum 23. April sollten abgesagt werden, und in dieser Zeit sollte in allen Schulen landesweit der Unterricht mit einem Gedenken an unsere Kinder begonnen und Aufklärungsarbeit geleistet werden." Diese Worte von Davutoğlu hatten in den sozialen Medien ein breites Echo gefunden.

Diese Worte von Davutoğlu hatten in den sozialen Medien ein breites Echo gefunden.