23 Personen nach Razzia gegen die Stadtverwaltung Istanbul der Justiz überstellt
Im Rahmen der von der Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft gegen die Tochtergesellschaft der Stadtverwaltung Istanbul (İBB), Ağaç ve Peyzaj A.Ş., eingeleiteten Ermittlungen wurden 23 festgenommene Personen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen der Justiz überstellt.
İHA
Die Istanbuler Generalstaatsanwaltschaft hatte ein neues Ermittlungsverfahren gegen die Stadtverwaltung Istanbul (İBB) eingeleitet. Bei den Untersuchungen zu mutmaßlichen Aktivitäten einer kriminellen Vereinigung, die unter der Führung von Ekrem İmamoğlu gegründet worden sein soll, wurde festgestellt, dass über die İBB-Tochtergesellschaft Ağaç ve Peyzaj A.Ş. durch ein fingiertes Ausschreibungssystem Unregelmäßigkeiten begangen und Ausschreibungen manipuliert wurden.
Bei der unter Koordination der Staatsanwaltschaft durch die Abteilung für Finanzkriminalität durchgeführten Operation wurden 29 Personen festgenommen; gegen eine weitere Person, die sich im Ausland aufhält, wurde ein Haftbefehl erlassen. 7 der Festgenommenen wurden bereits wieder freigelassen.
Die übrigen 23 Personen wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen in das staatliche Krankenhaus Bayrampaşa gebracht. Nach der medizinischen Untersuchung wurden die Festgenommenen an den Justizpalast in Çağlayan überstellt.