25 Verdächtige nach Kirchenangriff in Untersuchungshaft

Im Zusammenhang mit dem bewaffneten Angriff auf die Santa-Maria-Kirche während der Sonntagsmesse in Sarıyer wurden 34 Verdächtige dem Haftrichter vorgeführt. 25 von ihnen, darunter die zwei Angreifer, wurden vom zuständigen Gericht in Untersuchungshaft genommen.

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Die beiden IS-Mitglieder, der tadschikische Staatsbürger A.K. und der russische Staatsbürger D.T., die den bewaffneten Angriff auf die Santa-Maria-Kirche in Istanbul-Sarıyer verübt hatten, sowie weitere Verdächtige, die mit ihnen in Verbindung stehen sollen, wurden dem Haftrichter mit dem Antrag auf Untersuchungshaft vorgeführt.

25 VERDÄCHTIGE IN UNTERSUCHUNGSHAFT

Von den 34 Verdächtigen wurden 21 wegen „Mordes und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ sowie 13 wegen „Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung“ dem Haftrichter überstellt. 25 Verdächtige, darunter die zwei Angreifer, wurden vom zuständigen Gericht in Untersuchungshaft genommen.

Justizminister Yılmaz Tunç erklärte in einem Beitrag auf seinem Social-Media-Account: „Im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul eingeleiteten Ermittlungen zum Mord an unserem Bürger Tuncer Cihan während der Messe in der Santa-Maria-Kirche in Sarıyer, Istanbul, wurde gegen 25 Verdächtige, darunter die IS-Terrorverdächtigen Amirjon Khliqov und David Tanduev, die in der Kirche das Feuer eröffnet und den Tod unseres Bürgers verursacht haben, Haftbefehl wegen ‚Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und qualifizierten vorsätzlichen Mordes‘ erlassen. Gegen 9 weitere Verdächtige wurde eine gerichtliche Kontrolle angeordnet. Die gerichtlichen Ermittlungen zu dem Vorfall werden umfassend fortgesetzt.“

WAS WAR PASSIERT?

Am Sonntag, dem 28. Januar, wurde während der Messe ein bewaffneter Angriff auf die Santa-Maria-Kirche in Büyükdere, Sarıyer, verübt. Bei dem Angriff kam der Bürger Tuncer Murat Cihan ums Leben. Bei den nach dem Angriff durchgeführten Operationen wurden 51 Personen festgenommen. 23 Personen wurden zur Abschiebung an die Rückführungszentren übergeben.