28,5 Milliarden Lira an Zahlungen für Stadtkrankenhäuser in den ersten zwei Monaten
Den Haushaltsdaten des Gesundheitsministeriums für das Jahr 2026 zufolge wurden in den ersten zwei Monaten des Jahres 28 Milliarden 550 Millionen Lira an die im Rahmen des öffentlich-privaten Partnerschaftsmodells betriebenen Stadtkrankenhäuser gezahlt.
12punto
Die Haushaltsdaten zu den Gesundheitsausgaben haben das Ausmaß der Zahlungen an die im Rahmen des öffentlich-privaten Partnerschaftsmodells betriebenen Stadtkrankenhäuser erneut in den Fokus gerückt.
Laut der Tabelle zur Tätigkeitsklassifizierung der Haushaltsausgaben des Gesundheitsministeriums der Republik Türkei für das Jahr 2026 wurden in den ersten zwei Monaten des Jahres 28 Milliarden 550 Millionen Lira unter dem Posten „Aktivitäten für Gesundheitseinrichtungen im Rahmen des öffentlich-privaten Partnerschaftsmodells“ ausgezahlt. Dieser Posten umfasst die Miet- und Dienstleistungszahlungen an die 18 in der gesamten Türkei betriebenen Stadtkrankenhäuser.
Während in der Haushaltstabelle des Ministeriums für denselben Zeitraum Gesamtausgaben in Höhe von 174,8 Milliarden Lira für Behandlungsleistungen verzeichnet sind, machen die Zahlungen an die Stadtkrankenhäuser einen bedeutenden Anteil innerhalb dieses Postens aus.
Stadtkrankenhäuser werden im Rahmen eines öffentlich-privaten Partnerschaftsmodells (ÖPP), das dem „Build-Operate-Transfer“-Prinzip ähnelt, errichtet und betrieben. Bei diesem Modell werden die Krankenhäuser von Privatunternehmen gebaut, während der Staat über viele Jahre hinweg Miet- und Dienstleistungsgebühren zahlt.
Andererseits haben die Haushaltsdaten auch die Debatte über Sozialausgaben neu entfacht. Die Regierung hatte den Verzicht auf eine Erhöhung der Feiertagsgratifikationen für rund 17 Millionen Rentner mit Haushaltsgleichgewichten begründet. Berechnungen von Ökonomen zufolge würde eine Erhöhung der Gratifikation um 1000 Lira jährliche Kosten von etwa 17 Milliarden Lira verursachen.