300 Anspruchsberechtigte warten: TOKİ-Auslosung erfolgt, doch nicht einmal ein Fundament ist vorhanden

Nach der Auslosung für TOKİ-Wohnungen im Landkreis Yomra in Trabzon bleibt der Traum von den eigenen vier Wänden für Hunderte Anspruchsberechtigte, darunter Familien von Märtyrern und Menschen mit Behinderungen, ungewiss.

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Im Landkreis Yomra wurden Anfang des Jahres im Rahmen eines Wohnungsbauprojekts der staatlichen Wohnungsbaubehörde (TOKİ) 300 Personen per Losverfahren als anspruchsberechtigt ermittelt. Die Erwartungen der Betroffenen waren hoch, doch als sie sich nach der Auslosung über den Fortschritt des Projekts informieren wollten, erlebten sie eine herbe Enttäuschung. Bei einer Besichtigung vor Ort konnten die Bürger keinerlei Anzeichen für einen Baubeginn feststellen; sie reagierten empört, da nicht einmal das Fundament für die Häuser gelegt wurde.

Unter den Anspruchsberechtigten befanden sich Zypern-Veteranen, Angehörige von Märtyrern, Menschen mit Behinderungen und kinderreiche Familien. Obwohl diesen Bürgern, deren Namen bei der Auslosung gezogen wurden, versprochen wurde, dass sie „ein Eigenheim erhalten werden“, gab es keine klaren Informationen darüber, wann das Projekt umgesetzt werden soll.

Wie Sözcü berichtet, erklärte die CHP-Abgeordnete für Trabzon, Sibel Suiçmez, zu diesem Thema: „Es gibt weder Wohnungen, noch ist bekannt, wo diese gebaut werden sollen. Als unser Bürgermeister von Yomra, Mustafa Bıyık, bei der TOKİ nachfragte, wo die Wohnungen entstehen sollen, erhielt er keine klare Antwort. Die TOKİ begnügt sich lediglich mit der Aussage, der Standort sei noch nicht festgelegt. Den Menschen wird Hoffnung verkauft, aber Antworten bleiben aus.“

Die Bürger kritisieren, dass trotz ihrer Anerkennung als Anspruchsberechtigte keine Details zum Projekt geteilt werden. Suiçmez äußerte ihre Besorgnis über den Prozess mit den Worten: „Selbst die TOKİ weiß nicht, wo diese Wohnungen gebaut werden sollen.“