33 Jahre sind vergangen... 263 Bergleute, die bei der Grubenkatastrophe von Kozlu ihr Leben verloren, wurden gedacht
Für die 263 Bergleute, die bei der Schlagwetterexplosion am 3. März 1992 ums Leben kamen, wurde eine Gedenkfeier abgehalten. Auch der Bürgermeister von Zonguldak, Tahsin Erdem, nahm an der Gedenkveranstaltung in Zonguldak teil.
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In Zonguldak fand eine Gedenkfeier für die 263 Bergleute statt, die bei der Schlagwetterexplosion am 3. März 1992 im Kozlu-Betrieb der türkischen Steinkohlenbehörde (TTK) ihr Leben verloren hatten.
An der Zeremonie nahmen der Vorsitzende der Bergarbeitergewerkschaft (GMİS), Hakan Yeşil, der Bürgermeister von Zonguldak, Tahsin Erdem, der Bezirksgouverneur von Kozlu, Hüseyin Ece, der Generaldirektor der TTK, Muharrem Kiraz, sowie Gewerkschaftsfunktionäre, Vertreter einiger politischer Parteien und Nichtregierungsorganisationen, Bürgermeister und Bergleute teil.
Der Vorsitzende der GMİS-Niederlassung Kozlu, Dursun Başbakıcı, drückte den Wunsch aus, dass sich solch ein Leid nie wieder ereignen möge.
Mertcan Şen, der nach eigenen Angaben in diesem Jahr mit der Arbeit im Bergbau begonnen hat, sagte: „Wir sind traurig. Wir gedenken ihrer mit Sehnsucht, Dankbarkeit und Respekt. Wir können nichts anderes tun. Es ist ein schwieriger Beruf, ein harter Beruf, den man für den Lebensunterhalt ertragen und ausüben muss.“
Der 17-jährige Bergmann Yılmaz Karayeli erklärte: „Ich hoffe, dass wir solche Schmerzen nie wieder erleben müssen. Wir sind sehr traurig, wir durchleben diesen Schmerz jedes Jahr aufs Neue.“
Bei der Schlagwetterexplosion, die sich am 3. März 1992 in der zum Kozlu-Betrieb der TTK gehörenden Grube ereignete, kamen 263 Arbeiter ums Leben; die Leichen einiger Arbeiter konnten erst fünf Jahre nach der Katastrophe geborgen werden.