35 Personen nach Operation wegen 'Kindesmissbrauchsdarstellungen' inhaftiert

Bei einer von Ankara aus in 20 Provinzen durchgeführten Operation gegen obszöne Inhalte, in denen Kinder missbraucht wurden, wurden 35 festgenommene Personen von einem Gericht in Untersuchungshaft genommen.

İHA

Im Rahmen einer von der Generalstaatsanwaltschaft Ankara geführten Untersuchung wurden bei der Überprüfung des Mobiltelefons einer verdächtigen Person namens S.K. in Ankara zahlreiche obszöne Inhalte entdeckt, in denen Kinder missbraucht wurden. 

Nachdem bei der Untersuchung des Telefons festgestellt wurde, dass die Person aktiv in zahlreichen obszönen Chatgruppen vertreten war, in denen solche Inhalte produziert, beschafft und verbreitet wurden, leiteten die Teams der Abteilung zur Bekämpfung von Cyberkriminalität der Polizei Ankara umfassende Ermittlungen ein.

Bei den Untersuchungen wurde festgestellt, dass in Gruppen innerhalb der Chat-App Viber obszöne Veröffentlichungen mit Kindern beschafft, anderen zur Verfügung gestellt und verkauft wurden, wobei die Verdächtigen in diesen Gruppen aktiv waren.

IN 20 PROVINZEN DURCHGEFÜHRT

Bei einer simultanen Operation zur Festnahme von 37 Personen in den Provinzen Adana, Ağrı, Ankara, Aydın, Bolu, Bursa, Çorum, Denizli, İstanbul, Kayseri, Konya, Malatya, Mersin, Muğla, Sakarya, Sinop, Sivas, Tekirdağ, Tokat und Yalova wurden 35 Personen gefasst.

In einer Erklärung zu der Operation wurde mitgeteilt, dass bei den Durchsuchungen neben zahlreichen digitalen Datenträgern auch nicht registrierte Schusswaffen und Jagdgewehre sichergestellt wurden.

Die 35 Verdächtigen wurden nach ihrer Vernehmung durch die Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt und inhaftiert.