350 Arbeiter in Manisa vergiftet
In Manisa suchten 350 Arbeiter aus verschiedenen Betrieben, die ihr Essen von demselben Catering-Unternehmen bezogen hatten, wegen Verdachts auf eine Lebensmittelvergiftung Krankenhäuser auf.
İHA
Die Gesundheitsdirektion der Provinz Manisa hat eine schriftliche Erklärung zu dem Vorfall der Lebensmittelvergiftung abgegeben.
''VOM ERSTEN MOMENT AN WURDEN MASSNAHMEN ERGRIFFEN''
Die Erklärung der Direktion lautet wie folgt:
„In unserer Provinz kam es zu Fällen von Lebensmittelvergiftungen, die vermutlich auf ein Catering-Unternehmen zurückzuführen sind, das Betriebe beliefert. Nachdem die Zahl der Fälle, die sich heute Mittag mit ähnlichen Beschwerden in unseren Krankenhäusern vorstellten, angestiegen war, hat unsere Gesundheitsdirektion der Provinz die notwendige Koordination und Arbeit geleistet. Vom ersten Moment an, als der Vorfall bekannt wurde, wurden die erforderlichen Maßnahmen ergriffen und der Prozess ohne Unterbrechungen gesteuert.
''321 PATIENTEN WURDEN ENTLASSEN''
Unsere Gesundheitsdirektion der Provinz hat Wasserproben von dem betreffenden Catering-Unternehmen entnommen, während die Provinzdirektion für Land- und Forstwirtschaft Lebensmittelproben entnahm. Die Behandlung der betroffenen Bürger erfolgte im Stadtkrankenhaus Manisa, im Staatskrankenhaus Merkezefendi, im Staatskrankenhaus Saruhanlı, im Hafsa-Sultan-Krankenhaus der MCBÜ sowie in den Privatkliniken Grandmedical und Sekiz Eylül. Stand 22:12 Uhr beläuft sich die Gesamtzahl der betroffenen Bürger auf 350; 321 Patienten wurden bereits entlassen, während sich derzeit noch 29 Patienten in unseren Krankenhäusern in Behandlung befinden.
''GEGEN DAS CATERING-UNTERNEHMEN WURDE EIN VERWALTUNGSVERFAHREN EINGELEITET''
Unter unseren Patienten befindet sich niemand in Lebensgefahr. Die hohe Zahl der Aufnahmen während der Mittagsstunden ist in den darauffolgenden Stunden zurückgegangen, und die Zahl der Neuzugänge in unseren Krankenhäusern ist gesunken. Die Inspektionen bei dem betreffenden Catering-Unternehmen dauern an, und es wurden sowohl strafrechtliche als auch verwaltungsrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Wir wünschen den betroffenen Bürgern eine baldige Genesung und hoffen, dass sich solche Vorfälle nicht wiederholen.“