38 Festnahmen bei FETÖ-Ermittlungen zur SPK-Prüfung von 2015

Die Generalstaatsanwaltschaft Ankara hat im Rahmen der Ermittlungen gegen die Fetullahistische Terrororganisation (FETÖ) bezüglich der Aufnahmeprüfung für Assistenzexperten des Kapitalmarktgremiums (SPK) aus dem Jahr 2015 Haftbefehle gegen 38 Verdächtige erlassen.

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Laut einer Erklärung der Generalstaatsanwaltschaft Ankara wurde im Rahmen der vom Büro für Terrorstraftaten geführten Ermittlungen zur Aufnahmeprüfung für Assistenzexperten des Kapitalmarktgremiums (SPK) von 2015 festgestellt, dass die Fragen vor der schriftlichen Prüfung von FETÖ-Mitgliedern erlangt und an Organisationsmitglieder weitergegeben wurden.

Bei Untersuchungen zu den sogenannten "Lernhäusern" der FETÖ ergaben Analysen der Inhalte des geheimen Kommunikationsprogramms "ByLock", dass die Prüfungsfragen vorab unter dem Codenamen "Gebet" in die Lernhäuser gebracht und die Empfänger der Fragen vorab besprochen und festgelegt wurden.

Es wurde zudem festgestellt, dass bei der Verteilung der Fragen darauf geachtet wurde, dass die Ergebnisse der Absolventen je nach ihrem universitären Abschluss weder zu hoch noch zu niedrig ausfielen, um kein Aufsehen zu erregen.

Daraufhin wurde die Festnahme von 38 Verdächtigen in 15 Provinzen mit Schwerpunkt Ankara angeordnet. Dabei handelt es sich um 18 Verdächtige, die in einem Bericht über Unregelmäßigkeiten bei den Antwortbögen der Prüfungsteilnehmer genannt wurden, sowie 20 weitere Verdächtige, bei denen durch die Auswertung von ByLock-Nachrichten nachgewiesen wurde, dass sie die Prüfungsfragen weitergegeben hatten.

Die Operationen der Abteilung für Finanzkriminalität der Polizeidirektion Ankara zur Ergreifung der Verdächtigen dauern an.