400 Millionen Lira Strafe für unerwünschte Nachrichten

Über das 2015 vom Handelsministerium eingerichtete Beschwerdesystem für kommerzielle elektronische Nachrichten (TİSS) wurden in 8 Jahren 866.000 Beschwerden eingereicht.

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Das vom Handelsministerium im Jahr 2015 eingerichtete Beschwerdesystem für kommerzielle elektronische Nachrichten hat innerhalb von 8 Jahren Strafen in Höhe von fast 400 Millionen Lira verhängt.

Um das Problem der zunehmenden unerwünschten kommerziellen Nachrichten, das mit der Verbreitung von Smartphones einherging, zu lösen, rief das Handelsministerium im Jahr 2015 das Beschwerdesystem für kommerzielle elektronische Nachrichten (TİSS) ins Leben.

Webtekno zufolge wurden über dieses System von 2015 bis Ende 2023 insgesamt 866.164 Beschwerden registriert. Den Großteil dieser Beschwerden machten SMS aus.

Dem Tätigkeitsbericht des Handelsministeriums zufolge stammten 77,08 Prozent der beanstandeten Nachrichten aus SMS, 20,9 Prozent aus Sprachanrufen und 2,02 Prozent aus E-Mails. Die Gesamtsumme der in diesem Zeitraum verhängten Strafen erreichte fast 400 Millionen Lira und deckte alle unerwünschten Nachrichten ab.

Darüber hinaus wurde das Informationssystem für elektronischen Handel (ETBİS), das zur Registrierung von E-Commerce-Websites entwickelt wurde, im Jahr 2017 in Betrieb genommen. Bis zum letzten Jahr waren 35.327 Unternehmen und 42.076 Websites in dem System registriert.