472 Bergleute in 22 Jahren: Der Bericht zum 'Grubenmassaker' unter der AKP!
Seit dem Amtsantritt der AKP-Regierung im Jahr 2002 sind bei Unfällen, bei denen jeweils mehr als 10 Bergleute ums Leben kamen, insgesamt 472 Bürger gestorben.
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Nach dem Unfall in der Goldmine im Bezirk İliç in Erzincan ist die Bilanz der AKP im Bergbau erneut in den Fokus gerückt.
Nach der Soma-Katastrophe, bei der 301 Bergleute ihr Leben verloren, gab es keine nennenswerten Verbesserungen bei den Bergbauarbeiten in der Türkei, obwohl diese erwartet worden waren.
Bislang ist nach den Grubenmassakern kein Minister zurückgetreten, und kein Bürokrat wurde strafrechtlich verfolgt.
Der Journalist Alican Uludağ listete die Grubenunglücke, bei denen mehr als 10 Arbeiter starben, wie folgt auf:
2003: 10 Arbeiter in Ermenek, Karaman
2004: 19 Arbeiter in Küre, Kastamonu
2009: 19 Arbeiter in Mustafakemalpaşa, Bursa
2010: 17 Arbeiter in Dursunbey, Balıkesir
2010: 30 Arbeiter in Karadon, Zonguldak
2014: 301 Arbeiter in Soma, Manisa
2014: 18 Arbeiter in Ermenek, Karaman
2016: 16 Arbeiter in Şirvan, Siirt
2022: 42 Arbeiter in Amasra, Bartın
Damit sind bei Unfällen, bei denen jeweils mehr als zehn Bergleute ums Leben kamen, bislang insgesamt 472 Bergleute gestorben.