51 Personen bei Razzia gegen kriminelle Organisationen in 11 Provinzen festgenommen
Bei gleichzeitigen Operationen in Istanbul und 10 weiteren Provinzen wurden Dutzende Verdächtige im Rahmen von Razzien gegen vier verschiedene, im In- und Ausland agierende organisierte kriminelle Gruppen festgenommen.
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Teams der Abteilung zur Bekämpfung des organisierten Verbrechens der Istanbuler Polizeidirektion führten auf Anweisung der Generalstaatsanwaltschaften von Istanbul und Bakırköy eine umfassende Untersuchung durch. Als Ergebnis der Arbeiten, zu denen auch die Nachrichtendienste beitrugen, wurden die Aktivitäten von vier verschiedenen bewaffneten kriminellen Organisationen aufgedeckt, deren Anführer sich teilweise im Ausland aufhalten und gegen die internationale Haftbefehle (Red Notice) vorliegen.
Im Zuge der Ermittlungen wurde festgestellt, dass die Mitglieder der Organisationen in zahlreiche Straftaten verwickelt waren, darunter schwerer Raub, Erpressung, versuchter vorsätzlicher Mord, Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Sachbeschädigung. Nach der Beweissicherung wurde die Entscheidung für gleichzeitige Razzien an den identifizierten Adressen getroffen.
Bei den Razzien, die neben Istanbul auch in Şanlıurfa, Hatay, Kocaeli, Muş, Van, Elazığ, Adana, İzmir, Antalya und Bingöl durchgeführt wurden, konnten insgesamt 51 Verdächtige gefasst und festgenommen werden. Während die Verdächtigen auf der Polizeidienststelle verhört werden, wurde mitgeteilt, dass die Ermittlungen umfassend fortgesetzt werden und weitere Festnahmen möglich seien.
Sicherheitskreise gaben an, dass die Operation auch auf die Auslandsverbindungen der kriminellen Organisationen abzielte und die Ermittlungen unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaft Istanbul und der Generalstaatsanwaltschaft Bakırköy fortgesetzt werden.