54. Jahrestag des Kızıldere-Widerstands: Mahir Çayan und seine Weggefährten werden geehrt

Mahir Çayan, eine der Symbolfiguren der türkischen revolutionären Bewegung, und neun seiner Mitstreiter werden anlässlich ihres 54. Todestages respektvoll gewürdigt. Die Ereignisse vom 30. März 1972 im Dorf Kızıldere in Tokat bleiben als einer der tragischsten Wendepunkte in der politischen Geschichte der Türkei im Gedächtnis.

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Mahir Çayan, der Anführer der Türkischen Volksbefreiungspartei-Front (THKP-C), und seine Mitstreiter starteten eine Solidaritätsaktion, um die Hinrichtungen von Deniz Gezmiş, Yusuf Aslan und Hüseyin İnan zu verhindern. In diesem Rahmen nahmen sie am 26. März 1972 zwei britische und einen kanadischen Techniker, die auf der NATO-Radarstation in Ünye stationiert waren, als Geiseln und begaben sich in das Dorf Kızıldere.

30. MÄRZ: DAS MASSAKER VON KIZILDERE

Nach einem Hinweis auf das Haus, in dem sich die Geiseln sowie Sinan Kazım Özüdoğru, Sabahattin Kurt, Saffet Alp und Ömer Ayna aufhielten, wurde eine militärische Operation eingeleitet. Infolge des Gefechts und des schweren Beschusses des Hauses, das am 30. März 1972 umstellt worden war, kamen Mahir Çayan, Cihan Alptekin, Ömer Ayna, Saffet Alp, Sinan Kazım Özüdoğru, Hüdai Arıkan, Ahmet Atasoy, Ertan Saruhan, Sabahattin Kurt und Nihat Yılmaz ums Leben.

Das tragische Ereignis ist in der türkischen Linksbewegung als „Massaker von Kızıldere“ bekannt, und das Andenken an die zehn Revolutionäre wird jedes Jahr durch die von ihnen verteidigten Werte und die von ihnen gezeigte Kameradschaft im Kampf lebendig gehalten.