7 Tote durch gepanschten Alkohol in Istanbul: 2 Verdächtige festgenommen
Nach dem Tod von 7 turkmenischen Staatsangehörigen durch gepanschten Alkohol in Istanbul wurden 2 Verdächtige festgenommen.
AA
Nachdem die turkmenischen Staatsangehörigen Agajan Bashımov und Rahmatullah Artıkov gestern sowie Ravshan Sayıtınıyovoz, der heute im Krankenhaus verstarb, aufgrund von gepanschtem Alkohol ums Leben kamen, leiteten die Teams der Kriminalpolizei von Başakşehir Ermittlungen ein.
Es wurde festgestellt, dass auch Odil Alimov, Islambek Begov, Roza Kurambaeva und Erdinç Öksüzce, die im Laufe des Tages in Behandlung gekommen waren, verstorben sind.
VERKAUFSORT DES ALKOHOLS IDENTIFIZIERT
Die Einsatzkräfte stellten fest, dass Murat P., Murat J., Allayar A., Golibjon R., Bakhtyor B., Yulmurod A. und Izzat R. ebenfalls wegen des gepanschten Alkohols im Krankenhaus behandelt wurden. Zudem wurde ermittelt, dass der gepanschte Alkohol von den turkmenischen Staatsangehörigen Agazhan O. und Amangul D. in einem Geschäft in der Gürsu-Straße im Stadtteil Ziya Gökalp verkauft wurde.
Die Einsatzkräfte, die feststellten, dass die Verdächtigen in einem Haus in der Nähe dieses Geschäfts gepanschten Alkohol herstellten, nahmen die 2 Verdächtigen bei einer Razzia fest.
Bei Durchsuchungen an den Adressen dieser Personen wurden etwa 50 Liter gepanschter Alkohol, 36 Betäubungsmittelpillen, 5 Portionen Betäubungsmittel, eine Feinwaage, Opium, ein als gefälscht eingestufter Migrantenausweis sowie eine große Menge medizinischer Medikamente sichergestellt.
4 weitere turkmenische Staatsangehörige, die bei den Verdächtigen zur Miete wohnten und sich illegal an dieser Adresse aufhielten, wurden für weitere Maßnahmen zur Polizeidirektion gebracht.
Die Generalstaatsanwaltschaft Küçükçekmece leitete gegen die Verdächtigen Agazhan O. und Amangul D. Ermittlungen wegen "fahrlässiger Tötung", "Handel mit Betäubungsmitteln", "Herstellung und Verkauf von gepanschtem Alkohol", "Besitz nicht näher definierter medizinischer Medikamente", "Schleuserei" sowie "Urkundenfälschung" ein.